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USADA informiert Ricardo Abreu über Verstoß gegen Doping-Richtlinien

Wohl nicht nur mit Gottes Hilfe erfolgreich: Ricardo Abreu (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Der Juli ist keine vier Tage alt und schon gibt es den zweiten Fall eines potenziellen Doping-Verstoßes. Wie die UFC bekannt gab, wurde das Mittelgewicht Ricardo Abreu von der USADA über einen potenziellen Verstoß gegen die Anti-Doping-Richtlinien benachrichtigt. Eine Sperre könnte folgen.

Als Ricardo Abreu im Jahre 2011 sein MMA-Debüt feierte, galt der zweifache Silbermedaillengewinner der BJJ-Weltmeisterschaften als ein weiterer Hoffnungsträger, der bald auch in den MMA-Käfigen der Welt die Gegner das Fürchten lehren sollte. Heute, fünf Jahre später, scheint er dem Tiefpunkt seiner sportlichen Karriere entgegen zu steuern. Dem 32-Jährigen droht nach einem potenziellen Verstoß gegen die Doping-Richtlinien der USADA eine mehrmonatige bis zweijährige Sperre.

„Die UFC wurde darüber in Kenntnis gesetzt, dass Ricardo Abreu von der US Anti-Doping Agentur (USADA) über einen potenziellen Verstoß gegen die Anti-Doping Politik informiert wurde, nachdem er eine Dopingprobe außerhalb der Wettkampfphase abgab,“ so die UFC in einer kurzen Mitteilung am Sonntag.

Abreu kam 2014 über die dritte Staffel von The Ultimate Fighter Brazil in die UFC, in der er im Halbfinale an Marcio Alexandre Jr. scheiterte. In der Final-Show feierte er ein erfolgreiches UFC-Debüt gegen Wagner Silva, den er in der zweiten Runde mit einem Rear-Naked Choke zur Aufgabe brachte. Seitdem war ihm nur ein weiterer Kampf vergönnt. Im vergangenen Jahr unterlag der Brasilianer in New Orleans Jake Collier geteilt nach Punkten. Ein Duell mit dem Judo-Olympioniken Daniel Kelly in Australien kam aufgrund einer Rippenverletzung nicht zustande.