UFC News

USADA ändert Regelung für Einsprüche bei Dopingsperren

Seit 14 Monaten kooperiert die UFC nun schon mit der US Anti-Doping-Behörde USADA. In diesen 14 Monaten wurden nicht nur zahlreiche Athleten positiv getestet und gesperrt, immer wieder kam es vor, dass ausgesprochene Sperren wieder zurückgenommen werden mussten, weil Kämpfer ihre Unschuld beweisen konnten. Das soll ab dem 1. November noch leichter gehen.

Es ist nur eine kleine Anpassung, sie könnte aber großen Einfluss auf das Vorgehen der USADA haben. Wie die Behörde in einer Pressemitteilung am Montag verkündete, sollen Kämpfer nun leichter einem positiven Doping-Befund widersprechen können. Dies wird durch die Senkung der Kosten gewährleistet.

In der Vergangenheit hatten Kämpfer immer wieder ihre Unschuld beteuert, aber mit dem Hinweis auf die hohen Kosten eines Einspruchs davon Abstand genommen und die Sperre akzeptiert. Bei einem Einspruch trägt der Kämpfer die Kosten des Verfahrens, das sich über mehrere Monate ziehen kann.

 

Darüber hinaus sollen Kämpfer ihre gesamten Kosten zurückbekommen, sollte sich der Einspruch als berechtigt herausstellen. Zuletzt konnte Yoel Romero die Behörde von seiner Unschuld überzeugen und auch der jüngst positiv getestete Jon Jones ist davon überzeugt, die Anhörung am 10. Oktober ohne zweijährige Sperre zu verlassen.

Die Änderungen der Regularien treten am 1. November in Kraft.