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Urijah Faber geht in Rente

Wird aufhören: Ex-WEC-Champion Urijah Faber (Foto: Florian Sädler).

Nach 13 Jahren und 44 Kämpfen wird Urijah Faber die MMA-Handschuhe an den Nagel hängen. Sein anstehender Kampf gegen Brad Pickett, am 17. Dezember in Sacramento, Kalifornien wird der letzte des „California Kid“ sein.

„Ich freue mich riesig darauf, in (Sacramento) kämpfen zu können“, so Faber in der heutigen Ausgabe der MMA Hour. „Meine Leute leben da. Ich habe unser Team aufgebaut, Team Alpha Male, das ist wie eine erweiterte Familie für mich. Ich bin in Sacramento aufgewachsen, bis hin zu meiner Uni-Zeit. Das wird (hier) eine richtig coole Show.“

Die Ankündigung der UFC, im Dezember im neu gebauten Golden 1 Center der Stadt für UFC on FOX 22 Halt zu machen, war für Faber die Neuigkeit, die den Ausschlag für seine Entscheidung gab. Als er zum letzten Mal in seiner Heimatstadt im Octagon stand, holte er sich mit einem Aufgabe-Sieg gegen Michael McDonald den beeindruckendsten Sieg seiner UFC-Karriere. Gegen den ein Jahr älteren Veteranen Brad Pickett wird „The California Kid“ dort nun mit 37 Jahren zum letzten Mal zu Tupacs „California Love“ den Gang zum Käfig antreten.

„Ich habe auf etwas wie das hier gewartet“, so Faber über UFC on FOX 22. „(Deswegen) wird das mein letzter Kampf sein. Es fühlt sich einfach richtig an, diesen Schritt in (Sacramento) zu gehen. Es ist einfach die richtige Zeit und der richtige Ort. Ich habe darauf gewartet, dass die neue Arena gebaut wird (…) und ich denke, dass es eine epische Veranstaltung werden wird. Ich kann es kaum abwarten, vor den Leuten aufzutreten, die ich liebe.“

Feder- und Bantamgewicht Faber gilt dank einer großen Fanbasis als einer der Hauptfaktoren für die Etablierung der leichteren Gewichtsklassen in den großen Organisationen, zunächst der mittlerweile von der UFC übernommenen WEC. Mit Ausnahme seines letzten Kampfes, einer Punktniederlage gegen Jimmie Rivera, hat Faber in seiner Karriere lediglich Titelkämpfe verloren, zuletzt bei UFC 199 gegen seinen Erzrivalen Dominick Cruz.