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UFC verpflichtet Jeff Novitzky für Anti-Doping-Programm

Im Kampf gegen das Doping-Problem hat die UFC eine prominente Neuverpflichtung getätigt. Jeff Novitzky wird die Organisation als Vizepräsident im Bereich Kämpfergesundheit und Kämpferleistung unterstützen.

„Novitzky wird die Entwicklung des Bildungsprogramms für einen sauberen Sport leiten“, heißt es in einer Pressemitteilung der UFC. „Das Programm wurde geschaffen, um sicherzustellen, dass alle Kämpfer mit natürlicher Leistungsfähigkeit unter fairen Bedingungen antreten.“

Nowitzky ist seit 2008 Bundesbeamter der Food and Drug Administration der USA und hat zahlreiche Ermittlungen gegen Unternehmen geleitet, die illegal Dopingmittel vertrieben haben. Nationale Bekanntheit erlangte Nowitzky als einer der führenden Ermittler in der BALCO-Affäre. Damals wurde ein riesiger Dopingskandal in der Major League Baseball (MLB) aufgedeckt.

In den letzten Jahren häufte sich die Zahl der erwischten Dopingsünder innerhalb der UFC, weshalb man im Februar die Reißleine zog und Änderungen ankündigte. Ab Juli 2015 wird es verstärkt Dopingkontrollen außerhalb der Wettkampfzeit geben. Auch die Konsequenzen bei einem positiven Test werden verschärft. Erwischte Kämpfer müssen unter Umständen mit bis zu zwei Jahren Sperre rechnen (GnP berichtete).

Jeff Novitzky wird eine führende Rolle bei der Planung und Umsetzung des Programms spielen. „Ich freue mich riesig, mich einer erstklassigen Organisation wie der UFC anzuschließen. Die UFC ist bestrebt, alle notwendigen Schritte einzuleiten, um sicherzustellen, dass alle Kämpfe in einem sauberen Sport antreten. Ich bin mir sicher, dass die UFC einen neuen Gold-Standard für Testprogramme entwickeln wird und mit diesem einen Wettkampf unter fairen Bedingungen für alle Athleten ermöglichen wird“, sagte Novitzky.