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UFC und Reebok gehen bahnbrechende Partnerschaft ein

Die UFC gab auf einer Pressekonferenz in New York bekannt, dass sie eine exklusive Partnerschaft mit dem Sportartikelhersteller Reebok eingegangen ist. Reebok wird die UFC sechs Jahre lang mit Kleidung und Ausrüstung versorgen und als Sponsor für alle Kämpfer auftreten, die bei der UFC unter Vertrag sind.

Anlässlich der Partnerschaft wird Reebok zusammen mit den UFC-Kämpfern eine auf MMA ausgerichtete Kollektion entwickeln, die sowohl Sportbekleidung umfasst als auch Fight Wear und Fight Gear. Auch für die Fans soll eine Kollektion entstehen.

Die UFC wird einen Großteil der Einnahmen aus dieser Partnerschaft an ihre Kämpfer ausschütten. Ab dem 11. Juli 2015 dürfen die Kämpfer im Rahmen offizieller UFC-Events nur noch Kleidung und Ausrüstung von Reebok tragen und werden daher finanziell beteiligt.

Sie erhalten pro Kampf zusätzlich zu ihrer Gage einen Geldbetrag, dessen Höhe sich an ihrer Platzierung in den offiziellen Ranglisten der UFC bemisst. Je höher man platziert ist, desto mehr Geld bekommt man – unabhängig davon, ob man im Hauptkampf oder im Vorprogramm antritt oder ob es ein PPV oder eine UFC Fight Night ist.

Für Produkte, auf denen die Kämpfer oder ihr Name abgebildet sind, erhalten sie zudem Lizenzgebühren in Höhe von 20% des Verkaufswerts.

Auch wer nicht in der Rangliste steht, wird bezahlt. So entfällt für die Kämpfer und ihre Manager das oftmals lästige und langwierige Suchen nach angemessen zahlenden Sponsoren.

Außerhalb offizieller Veranstaltungen der UFC soll es den Kämpfern erlaubt sein, die Logos von Sponsoren jedweder Art zu tragen, damit sie in diesem Bereich keine Einnahmequellen verlieren.