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UFC trennt sich von Gilbert Melendez

Gilbert Melendez (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Gilbert Melendez und die UFC gehen getrennte Wege. Wie FightBookMMA vermeldet, hat sich die UFC vom zweimaligen Titelherausforderer getrennt. Der 37-Jährige kehrte im Juli nach einer fast zweijährigen Auszeit in den Käfig zurück, musste gegen Arnold Allen jedoch die fünfte Niederlage in Folge einstecken.

Sechseinhalb Jahre nach seinem UFC-Debüt ist die Zeit von Gilbert Melendez (22-8) in der UFC nun am Ende. Der 37-Jährige gehört nicht länger zum Kader des Marktführers. Ob er überhaupt weiterkämpft, ist ebenfalls nicht gesichert.

Melendez kam 2012 gemeinsam mit dem weiteren Strikeforce-Kader in die UFC und hielt zu dem Zeitpunkt den Leichtgewichtstitel, den er bei Strikeforce zuvor zwei Mal gewann und insgesamt fünf Mal verteidigt hatte, unter anderem gegen Jorge Masvidal, Josh Thomson oder Tatsuya Kawajiri.

In seinem Debüt durfte er daher auch direkt gegen UFC-Champion Benson Henderson antreten und verlor das Duell knapp und umstritten nach Punkten. Ein halbes Jahr später lieferte er sich gegen Diego Sanchez einen der spektakulärsten Action-Kracher der UFC und feierte dabei seinen einzigen UFC-Sieg. Dieser Sieg brachte ihm gegen Anthony Pettis eine zweite Titelchance ein, die er jedoch nicht nutzen konnte.

In der Folge verlor Melendez weitere Kämpfe gegen Eddie Alvarez, Edson Barboza und nach seinem Wechsel ins Federgewicht gegen Jeremy Stephens. Dazwischen wurde er zudem wegen eines positiven Dopingtests gesperrt. Im Juli kehrte er gegen den Engländer Arnold Allen zurück, verlor aber erneut.

Obwohl er in einem Interview vor dem Kampf noch angab, dass die lange Pause seine Leidenschaft für das Kämpfen neu angefacht habe, kündigte Melendez auf Instagram anschließend an, sich zukünftig mehr auf sein El Nino Team zu konzentrieren.