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UFC Stockholm: Erneuter Gegnerwechsel für Dennis Siver

Dennis Siver (Foto: Elias Stefanescu/Groundandpound.de)

Achterbahnfahrt für Deutschlands erfolgreichsten UFC-Kämpfer Dennis Siver: Nachdem er mit Taylor Lapilus bereits den zweiten Gegner für sein Comeback am Samstag vorgesetzt bekam, wurde der nun vom schwedischen MMA-Verband für ungeeignet befunden. Die UFC reagierte mit dem ungeschlagenen Amerikaner Charles Rosa als Ersatzmann.

Am kommenden Samstag wird der Mannheimer Dennis Siver in Stockholm, Schweden nach neun Monaten Doping-Sperre ins Octagon zurückkehren. Ursprünglich sollte er dabei auf den Schotten Robert Whiteford (11-2 / 1-1 UFC) treffen, einen Rechtsausleger und Brawler. Der sagte jedoch verletzungsbedingt ab und wurde vom französischen Grappling-Spezialisten Taylor Lapilus (8-1) ersetzt, den die UFC kurzerhand verpflichtet hatte. Den wiederum befand nun jedoch die Swedish Mixed Martial Arts Federation (SMMAF) für „ungeeignet“, so die UFC in einer offiziellen Pressemitteilung. Der Franzose wird deshalb nur fünf Tage vor dem Event vom Kampf gegen Siver abgezogen. Der Verband hatte in der vergangenen Woche eine dahingehende Prüfung angekündigt, der Kampf war zum Zeitpunkt seiner offiziellen Bekanntgabe noch gar nicht genehmigt (Gnp berichtete).

Ersetzt wird Lapilus vom ungeschlagenen Amerikaner Charles Rosa (9-0). Auch er wird am Samstag sein UFC-Debüt feiern und auch er hat den Großteil seiner Siege durch Submission erzielt. Der 28-Jährige stand bislang bei keiner größeren Veranstaltung im Käfig, weshalb die Frage im Raum steht, was ihn eher zu einem UFC-Kampf qualifizieren könnte als Lapilus.

Der darf seinen UFC-Vertrag übrigens trotz des geplatzten Kampfes behalten und wird zu einem späteren Termin debütieren. Dennis Siver kommentierte die neue Situation gegenüber Groundandpound.de wie folgt:

"Das ist natürlich doof, aber Hauptsache ich kann kämpfen! Ich hatte eine gute Vorbereitung und würde gegen jeden antreten!"