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UFC setzt „Stitch“ Duran vor die Tür

Jacob "Stitch" Duran (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Als „bahnbrechend“ bezeichnete die UFC den kürzlich abgeschlossenen Sponsorenvertrag mit dem Sportausstatter Reebok, doch kritische Stimmen wurden aus Reihen der Kämpfer, Manager und Fans schnell laut. Auch der berühmte Cutman Jacob „Stitch“ Duran äußerte vor wenigen Tagen Kritik, für die er nun von der UFC entlassen wurde.

In einem Interview mit Bloody Elbow erklärte Duran am Montag, durch den Reebok-Deal keine eigenen Sponsoren mehr auf der Cutman-Weste tragen zu dürfen und da der Reebok-Deal kein Geld für Cutmen vorsehe, gehe ihm eine Menge Geld verloren. Darum ziehen er und andere Cutmen in Betracht, in Zukunft öfter auf Box-Events zu arbeiten.

„Ich werde (von meinen Sponsoren) auf monatlicher Basis bezahlt“, so Duran im Interview. „Da ist schön was zusammengekommen. Ich habe gutes Geld durch diese Sponsoren bekommen, also ist dieser Übergang jetzt schon ein Schocker.“

Einen Tag nach dem Interview wurde Duran von der UFC kontaktiert und man teilte ihm mit, dass man seine Dienste in Zukunft nicht mehr in Anspruch nehmen wird.

„Stitch“ arbeitete seit 2001 in der UFC und wurde damals von UFC-Präsident Dana White angeheuert. „Das ist etwas, was mich tierisch aufregt. Er hatte nicht die Eier, mich direkt anzurufen. Er hat es einen anderen machen lassen“, so Duran über White.

Den Großteil seines Geldes auf UFC-Events verdiente Duran durch Sponsoren, wie er gegenüber MMAFighting angab. Das Cutman-Gehalt der UFC bezeichnete er als „Müll“. Auf Box-Veranstaltungen mache er weitaus mehr Geld.

„Mir wird es (in Zukunft) nicht an Arbeit mangeln“, so Duran weiter. „Es ist nur so, dass ich es wirklich geliebt habe, mit den Kämpfern und den Leuten in der UFC zusammenzuarbeiten. Einen Tritt in die Eier durch Dana zu bekommen, weil er mich nicht angerufen hat, zeigt mir aber die Sorte von Charakter, mit dem ich es zu tun hatte.“