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UFC sagt Sponsoring der Judo-EM wegen Drohung ab

Vom 9. bis 12. April sollen in Glasgow die Europameisterschaften im Judo stattfinden. Anfang Februar gab die UFC auf ihrer offiziellen Website bekannt, dass sie die Veranstaltung sponsern wird, um die Entwicklung des Kampfsports zu fördern. Heute verkündete die UFC jedoch überraschend den Rückzug vom Sponsoring.

Laut offiziellem Statement drohte die European Judo Union (EJU) damit, die Meisterschaften nur acht Wochen vor dem Event abzusagen, sollte die UFC in irgendeiner Weise involviert werden.

„Die UFC hat zugestimmt, im Interesse der Judo-Sportler und -Fans vom Support des Events abzusehen“, heißt es in der Stellungnahme. „Aber wir werden weiterhin die British Judo Association und andere Kampfsportverbände unterstützen und hoffen, dass sich die Situation in der Zukunft klärt.“

Die Judo-EM wird von der European Judo Union organisiert und von der British Judo Association ausgerichtet. Die UFC arbeitet seit einiger Zeit mit der British Judo Association zusammen, weshalb man sich für das Sponsoring entschieden hatte.

„Unser Ziel war es, Judo einem neuen Publikum näherzubringen, den Event stärker zu bewerben, beim Ticketverkauf zu helfen und generell Begeisterung für die Judo-Europameisterschaften zu generieren“, sagte UFC-Europachef David Allen. „Es ist enttäuschend, dass die European Judo Union die Vorteile der Zusammenarbeit und Würdigung aller Sportarten nicht sehen kann.“