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UFC London: Volkan Oezdemir kündigt "großen Knockout" an

Volkan Oezdemir (Foto: Endeavor)

In der Vorbereitung auf seinen ersten Kampf in diesem Jahr kehrte Volkan Oezdemir (15-3) zu seinen Wurzeln zurück und trainierte wieder in der Schweiz. Gegen den unbesiegten Senkrechtstarter Dominick Reyes (10-0) will das Halbschwergewicht am 16. März bei der UFC Fight Night in London seine Negativserie beenden.

2017 war das Jahr von Volkan Oezdemir. Der gebürtige Schweizer gewann gegen Ovince Saint Preux, Misha Cirkunov und Jimi Manuwa und verdiente sich damit innerhalb eines halben Jahres einen Titelkampf im Halbschwergewicht.

2018 war hingegen überhaupt nicht sein Jahr. Bei UFC 220 unterlag Oezdemir im Januar dem Champion Daniel Cormier und dann verlor er auch noch im Oktober gegen Anthony Smith. In beiden Kämpfen brach er sich die Nase, er erkrankte zwischendrin an einer Staphylokokkeninfektion und musste sich am Knie operieren lassen.

„2018 war ein Seuchenjahr“, sagte Oezdemir im Interview mit MMAjunkie, aber er fügte schnell hinzu, dass er nichts bereut. „Ich kämpfte nach nicht einmal einem Jahr in der UFC gegen Cormier, ein Sieg wäre die größte Überraschung der Geschichte gewesen. Aber genau darum geht es. Es geht darum, alles zu geben und Geschichte zu schreiben.“

Am Samstag will Oezdemir mit einem Sieg über Dominick Reyes bei der UFC Fight Night in London in die Erfolgsspur zurückkehren. Sein Trainingslager war nicht einfach, denn aufgrund von Problemen mit seinem Visum konnte er nicht wie sonst in Florida mit dem Erfolgstrainer Henri Hooft zusammenarbeiten. Daher bereitete sich Oezdemir zuhause in der Schweiz vor.

„Das ist okay, denn ich kann wieder den alten Volkan spüren“, sagte Oezdemir. „Ich spüre diese alte Energie wieder, die mich bis hierher gebracht hat. Ich habe hier nicht so viele hochkarätige Trainingspartner, nicht so viele schwere Trainingspartner, daher musste ich mein Training anpassen. Ich habe mich vor allem auf meine Kondition und meine Technik konzentriert und mich definitiv um einiges gesteigert.“

Oezdemir hat großen Respekt vor seinem Gegner Reyes, der in der UFC bereits gegen Joachim Christensen, Jeremy Kimball, Jared Cannonier und Ovince Saint Preux gewann. Andererseits hat er sich vorgenommen, am Samstag der ganzen Welt zu zeigen, warum er „No Time“ genannt wird.

„Ich muss auf meine Fähigkeiten vertrauen, mein Ding durchziehen und im Käfig ich selbst sein“, sagte Oezdemir. „Für die Fans wird das ein ziemlich interessanter Kampf und sie werden von mir einen großen Knockout sehen.“