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UFC London: UFC sucht neuen Ort und dringend Kämpfer

UFC-Präsident Dana White (Foto: Florian Sädler)

Aufgrund der Corona-Krise ist es für die UFC nicht möglich, die kommende UFC Fight Night wie geplant in London stattfinden zu lassen. Nun steht die UFC vor zwei großen Problemen: Zum einen gestaltet sich die Suche nach einem neuen Austragungsort schwierig, zum anderen benötigt die Organisation zahlreiche Sportler, die kurzfristig kämpfen können, denn nahezu alle geplanten Kämpfe von UFC London mussten gestrichen werden.

Eigentlich wollte die UFC am 21. März in der O2 Arena in London veranstalten, doch infolge der anhaltenden Corona-Pandemie und einer damit verbundenen Reisesperre war die UFC gezwungen, die Reißleine zu ziehen. Die Veranstaltung kann nicht wie geplant in London stattfinden, stattdessen strebt die UFC eine Verschiebung des Events in die USA an. Doch auch dort spitzt sich die Lage tagtäglich zu. Die Sportkommissionen von Kalifornien und Nevada haben Kampfsportveranstaltungen bis Ende März untersagt. Somit fällt wohl auch die Option weg, die Veranstaltung unter Ausschluss der Öffentlichkeit im UFC APEX Center in Las Vegas abzuhalten. Weitere Optionen werden von der UFC nun geprüft.

Neben dem Fehlen des Austragungsortes hat die UFC aber mit einem weiteren Problem zu kämpfen: Aufgrund der von den USA verhängten Einreisesperre für Bürger aus dem europäischen Raum, kann der Großteil der Kämpfer der Fight Card nicht in die USA einreisen. Bis auf wenige Ausnahmen ist die Fight Card somit weggebrochen. Weniger als eine Woche vor der Veranstaltung sucht die Organisation nun Kämpfer, die kurzfristig ins Octagon steigen können.

In einer E-Mail der UFC an Manager heißt es: „Weil wir den Event am nächsten Wochenende in die USA verschieben, werden zahlreiche Plätze auf der Fight Card frei. Lassen sie mich wissen, wenn sie einen bei der UFC unter Vertrag stehenden Kämpfer vom Bantamgewicht bis Weltergewicht haben, der kurzfristig kämpfen will. Melden sie sich, wenn sie einen UFC-Veteranen oder einen Kämpfer haben, der für die UFC bereit ist.“

Die UFC hält daran fest, am kommenden Samstag eine Veranstaltung abzuhalten. Es bleibt abzuwarten, ob die UFC dieses Vorhaben in Betrachtung der aktuellen Entwicklungen um die Corona-Pandemie in die Tat umsetzen kann.

Folgende Kämpfe können bei der Veranstaltung am Samstag nicht wie geplant stattfinden:

Marc Diakiese vs. Jai Herbert
Jack Shore vs. Geraldo de Freitas
Shavkhat Rakhmonov vs. Bartosz Fabinski
Mike Grundy vs. Makwan Amirkhani
Gabriel Benitez vs. Lerone Murphy
Jake Collier vs. Tom Aspinall
Molly McCann vs. Ashlee Evans-Smith
John Phillips vs. Dusko Todorovic
Kevin Holland vs. Jack Marshman
Nicolas Dalby vs. Danny Roberts
Tyron Woodley vs. Leon Edwards