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UFC London: Till respektiert Masvidal, will ihn aber "killen"

Darren Till (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Im Hauptkampf der UFC Fight Night in London bestreitet Darren Till (17-1-1) am Samstag sein erstes Duell seit der bitteren Niederlage gegen Tyron Woodley, den UFC-Champion im Weltergewicht. Mit einem Knockout gegen den Veteranen Jorge Masvidal (32-13) will der Engländer zuhause auf die Siegerstraße zurückkehren.

Vier Siege in Folge, unter anderem gegen Donald „Cowboy“ Cerrone und Stephen „Wonderboy“ Thompson, führten Darren Till zu einem Titelkampf gegen Tyron Woodley. Doch im vergangenen September wurde er von Woodley auf dem Boden vorgeführt und zur Aufgabe gezwungen. Diese Niederlage, die erste in seiner Karriere, schmerzt ihn noch immer.

„Ich glaube nicht, dass ich je darüber hinwegkommen werde“, so Till im Interview mit MMAjunkie. „Ich schäme mich nicht, zu sagen, dass mir die Niederlage noch immer wehtut. Selbst wenn ich einen Rückkampf gegen Woodley bekomme und ihn besiege, wird mich die Niederlage weiter stören. Aber im Leben gibt es nicht nur Höhen, sondern auch Tiefen und irgendwann verliert jeder einmal. Auch am Samstag könnte ich verlieren. Ich habe keine Angst, darüber zu sprechen, denn ich bin ein Realist.“

Till meint, er habe aus den Fehlern gelernt, die er im Kampf gegen Woodley gemacht hat. Das will er am 16. März bei der UFC Fight Night in London beweisen, wenn er im Hauptkampf der Veranstaltung auf Jorge Masvidal trifft, den erfahrensten Gegner seiner Karriere. Der US-Amerikaner debütierte bereits 2003 im Alter von 17 Jahren als Profi – damals war Till erst 11.

„Ich bin jetzt 26 und habe Masvidal schon kämpfen sehen, als ich noch ein kleiner Junge war – nicht im Käfig, sondern auf der Straße“, sagte Till. „Ich habe großen Respekt vor ihm. Aber das heißt nicht, dass ich ihn nicht killen will, denn genau das habe ich mir vorgenommen. Trotzdem habe ich großen Respekt vor ihm.“

Den Kampf gegen Masvidal will Till in der ersten Runde für sich entscheiden, das hat er schon mehrfach angekündigt. Angesichts der immensen Erfahrung und der guten Nehmerqualitäten, die Masvidal ins Octagon mitbringt, ist das aber ein schwieriges Unterfangen.

„Ich kenne meinen Gegner und ich weiß, dass aus dem Kampf auch eine fünf Runden lange Schlacht werden könnte – mit Blut, Schweiß und Tränen“, so Till. „Aber man muss offen sagen, was man tun will. Ich sage immer, was ich mir zum Ziel gesetzt habe. Und für Samstag habe ich mir zum Ziel gesetzt, Masvidal in der ersten Runde K.o. zu schlagen.“