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UFC London: Sobotta unterliegt Edwards mit der Schlusssirene

Peter Sobotta (Foto: Nazariy Kryvosheyev/GNP1.de)

Peter Sobottas Siegesserie ist wieder beendet. Der 31-Jährige musste sich in London dem Engländer Leon „Rocky“ Edwards durch technischen Knockout in der letzten Sekunde der dritten Runde geschlagen geben.

Der Kampf hatte kaum begonnen, da ging der Balinger schon zu Boden. Sobotta setzte Edwards von Beginn an unter Druck, wurde dann aber von einem harten rechten Haken erwischt und ging auf die Bretter. Der Engländer setzte nach, doch Sobotta konnte sich wieder aufrappeln, den Bodenkampf kontrollieren und war zum Schluss der Runde schon wieder voll im Standkampf dabei.

Im zweiten Durchgang ging es erneut zu Boden, aber dieses Mal ohne Niederschlag. Nach kurzem Abtasten im Stand und einem zu tiefen Tritt des Engländers verlagerte „Rocky“ das Duell wenig später per Takedown auf die Matte. Sobotta nahm das Angebot gerne an, bewegte sich gekonnt auf Edwards Rücken und griff den linken Arm an, nachdem ihn Edwards wieder abschüttelte. Ein Finish gelang jedoch nicht. Die dritte Runde musste also entscheiden.

Und hier agierte Edwards mit dem Wissen um seinen Vorsprung und versuchte zu Beginn, Sobotta auf Distanz und die Begegnung im Stand zu halten. Sobotta klammerte sich dann an der Hüfte seines Gegners fest, Edwards konnte sich kurz lösen, dann ging es in Sobottas Guard. Und hier griff Edwards noch einmal mit harten Treffern an. Sobotta fing an zu bluten, drehte sich weg von Edwards und kämpfte ums Überleben, während Edwards ohne Gegenwehr weiter zuschlug.

Mit der Schlusssirene sprang der Ringrichter dann dazwischen. Nach kurzer Verwirrung wurde der Kampf schließlich als technischer Knockout für Edwards gewertet. Ein bitteres Ergebnis eines eigentlich engen Duells der beiden Weltergewichte.