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UFC lässt Ex-Titelherausforderer Michael McDonald gehen

Michael McDonald (Foto: Dorian Szücs)

Vor wenigen Wochen ging Michael McDonald mit der ernüchternden Nachricht an die Öffentlichkeit, aufgrund von Geldmangel keine Kampfvorbereitung absolvieren zu können und deshalb eine Pause vom MMA-Sport einlegen zu müssen. Nun hat der frühere Titelherausforderer bei der UFC um seine Entlassung gebeten, die ihm gewährt wurde.

„Die UFC war unehrlich in Bezug auf die Geschäfte, die sie mit mir machen wollte und das alles war letztendlich eine komplette Zeitverschwendung für mich“, ließ McDonald im Interview mit ESPN verlauten. „Ich will nicht das Gefühl haben, dass mein Arbeitgeber mir den Kopf abschneiden will. Ich möchte mit einer Kampfsportorganisation zusammenarbeiten, mit der ich einen Vertrag eingehen kann, bei dem beide Seiten respektiert werden.“

McDonald erklärte im Januar in einem Interview, sich mit einem normalen Job Geld zusammenzusparen, um ein Trainingscamp für einen Kampf absolvieren zu können. Dabei gab der 26-Jährige an, mit der UFC über seine Situation gesprochen zu haben, die Gespräche aber keine Früchte getragen haben. Deshalb bat „Mayday“ im Februar um seine Entlassung. Die UFC willigte ein und McDonald kann sich ab sofort eine neue Organisation suchen.

McDonald hat 2011 zum ersten Mal in der UFC gekämpft und durfte nach vier Siegen in Folge gegen Renan Barao um den Interims-Titel im Bantamgewicht kämpfen. Nach einer Niederlage gegen Barao konnte McDonald Brad Pickett besiegen, musste sich dann aber Urijah Faber geschlagen geben. Es folgte eine längere Verletzungspause, aus der McDonald im vergangenen Jahr mit einem Sieg egegn Masanori Kanehara zurückkehrte. Im Juli ging er dann in seinem letzten UFC-Kampf gegen John Lineker K.o.