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UFC kündigt "TUF: Latin America" an

Die UFC expandiert weiter mit The Ultimate Fighter. Nächstes Ziel: Lateinamerika (Foto: ZUFFA LLC)

Die UFC führt ihre globale Strategie weiter fort. Nachdem man in verschiedenen Staffeln von "The Ultimate Fighter" bereits Kämpfer aus Großbritannien, Brasilien, Australien, China und aktuell auch Kanada rekrutiert hat, soll in diesem Jahr auch in Lateinamerika nach dem nächsten Superstar gesucht werden.

Dabei zeigen die Voraussetzungen für die Teilnehmer, welchen Zweck die Staffel erfüllt. Obwohl die Dreharbeiten in Las Vegas stattfinden, ist Spanisch die Pflichtsprache zur Anmeldung. Dazu müssen die Kämpfer zwischen 21 und 34 Jahre alt sein und mindestens drei Profi-Kämpfe bestritten haben. Da die UFC mit "TUF: Brazil" bereits eine Reihe extra für brasilianische Kämpfer produziert, werden diese bei der Lateinamerika-Staffel ausgeklammert.

"Lateinamerika ist zu einem riesigen Markt für die UFC geworden und wir freuen uns darauf, mit einer "The Ultimate Fighter"-Staffel noch einen drauf zu setzen", so Jaime Pollack, in der UFC für Lateinamerika zuständig. "Wir wollen den nächsten Star finden, den nächsten Kämpfer der das sein kann, was Anderson Silva für Brasilien ist. Wir wollen den Fans einen einheimischen Helden bieten."

UFC-Fans könnten also bereits in diesem Jahr Kämpfer aus Argentinien, Belize, Bolivien, Chile, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Haiti, Honduras, Kolumbien, Mexico, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru, Uruguay oder Venezuela in der UFC sehen. Momentan werden noch Bewerbungen in allen Gewichtsklassen angenommen, bevor die UFC sich dann für die passenden Gewichtsklassen der ersten "TUF: Latin America"-Staffel entscheidet. Über den genauen Zeitplan zu Dreharbeiten und Austrahlungszeitraum wurde noch keine Angabe gemacht.