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UFC in New York: Zu „100 Prozent eine Top-Priorität“

Die UFC musste das Debüt für einen MMA-Event in New York erneut verschieben. Im Madison Square Garden wollte man ursprünglich am 23. April die große Premiere feiern, das MMA-Verbot im US-Bundesstaat New York konnte jedoch nicht rechtzeitig gekippt werden.

So nah und doch so fern. Man benötigt nur etwa 18 Minuten, um von der Newark Penn Station zur New York Penn Station zu gelangen. Erst am Samstag veranstaltete die UFC ohne Probleme einen Event in Newark - etwas, das in New York aktuell nicht möglich ist.

UFC-Pressechef Dave Sholler sagte bei der Pressekonferenz für UFC on FOX 18: „Wir werden noch härter arbeiten, um nach New York in den Madison Square Garden, ins Barclay Center [in Brooklyn] und in den gesamten Bundesstaat zu kommen. Das ist absolut und zu 100 Prozent eine Top-Priorität für uns.“

Die UFC bleibt laut Sholler weiterhin engagiert, um die Organisation 2016 in die US-amerikanische Metropole zu bringen. November wurde als angestrebter Zeitraum für einen Event im Madison Square Garden angegeben. Sholler meinte: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass 2016 das Jahr sein wird, indem wir es schaffen.“

Seit den späten Neunzigerjahren ist MMA aufgrund einer Medienhysterie gegen den Kampfsport aus New York verbannt. Zuletzt bekam MMA in New York jedoch wieder Zuspruch durch den Gouverneur des US-Bundesstaates. Gouverneur Andrew Cuomo äußerte seine Unterstützung für die Legalisierung der gemischten Kampfkünste.