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UFC hebt Anthony Johnsons Suspendierung auf

Anthony Johnson (Foto: Zuffa LLC)

Die UFC hatte Anthony Johnson im September auf unbestimmte Zeit suspendiert, nachdem die Mutter von zweien seiner Kinder ihn wegen häuslicher Gewalt angezeigt hatte (GnP berichtete). Die Frau zog ihre Anzeige am Mittwoch freiwillig zurück, sodass der zuständige Richter am Bezirksgericht Florida den Fall für beendet erklärte.

Die Frau hatte behauptet, Johnson hätte sie 2012 an ihrem Arbeitsplatz so sehr geschlagen, dass ihr zwei Zähne ausgefallen waren. Damals erhob sie auf Einwirken Johnsons hin keine Anzeige. Später behauptete sie, es gäbe dank einer Sicherheitskamera belastende Videoaufnahmen von dem Vorfall. Schließlich erwirkte sie nach Rücksprache mit der Polizei eine einstweilige Verfügung gegen Johnson, nachdem er ihren Hund weggenommen hatte.

Als die UFC von den Vorwürfen gegenüber Johnson unterrichtet wurde, suspendierte sie ihn bis zur Klärung des Falls. Johnsons Anwalt erklärte damals, Johnson würde jegliche Vorwürfe abstreiten und es auf eine Gerichtsverhandlung ankommen lassen, die die Wahrheit zutage fördern würde. Zu einer Strafverhandlung kam es jedoch nicht, denn die Frau zog ihre Anzeige am 5. November freiwillig zurück. Über die Gründe ist nichts bekannt.

Johnson ist rechtlich von allen Vorwürfen befreit, sodass die UFC die Suspendierung aufhob. Im September liefen Planungen für einen Kampf gegen den Schweden Alexander Gustafsson, die nun wieder aufgenommen wurden. Johnson soll laut einer Pressemitteilung der UFC Anfang nächsten Jahres ins Octagon zurückkehren. Am 24. Januar findet in Stockholm eine Veranstaltung statt, die noch keinen Hauptkampf hat – Johnson vs. Gustafsson scheint also kurz vor der Realisierung.