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UFC hatte ursprüngliches Angebot an Lesnar verdoppelt

Brock Lesnar (Foto: Megan Elice Meadows)

Es war die wohl größte News dieser Woche: Ex-UFC-Champion Brock Lesnar hat seinen Vertrag mit der Wrestling-Liga WWE verlängert und wird nicht in die UFC zurückkehren. Nun sind Details zum Bieter-Wettstreit der beiden Organisationen bekanntgeworden – offenbar wollte die UFC sich die Dienste Lesnars unbedingt sichern.

Am Dienstag verkündete Brock Lesnar, einen neuen Vertrag mit der WWE unterzeichnet zu haben und machte damit alle Hoffnungen auf ein UFC-Comeback zunichte. Nun wurde bekannt: UFC und WWE hatten sich offenbar einen erbitterten Bieter-Wettstreit um die Dienste des einstigen UFC-Schwergewichtschampions geliefert. Noch am Tag der Vertragsunterzeichnung hatte UFC-CEO Lorenzo Fertitta versucht, sein vorheriges Angebot an Lesnar zu verdoppeln.

„Lorenzo hat mich gefragt, ob sie bei ihrem Angebot noch einmal nachbessern könnten. Er wollte es verdoppeln“, so Lesnar. „Darum ging es mir aber nicht, habe ich ihm gesagt. Es geht darum, was mein Herz mir sagt, nicht um das Geld. Natürlich hat man das Geld immer auch im Hinterkopf, aber ich muss mich dafür nicht selbst kaputt machen. Um mich auf einen weiteren MMA-Kampf vorzubereiten, hätte ich wieder 16 bis 18 Wochen durch die Hölle gehen müssen. Und am Ende wird dann die Käfigtür geschlossen und es geht los.“

Details zu Lesnars WWE-Vertrag und den Angeboten der UFC sind nicht bekannt. Insider meinen jedoch, dass Lesnar pro UFC-Kampf mehrere Millionen US-Dollar verdient hätte – in etwa so viel, wie er derzeit bei der WWE im Jahr verdienen dürfte.

Lesnar wird am Samstag den Hauptkampf von Wreslemania, dem größten Wrestling-Event des Jahres bestreiten.