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UFC Fight Night in London findet nicht wie geplant statt

Leon Edwards (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Zunächst wollte die UFC ihr erstes Europa-Event im Jahr 2020 noch wie ursprünglich durchziehen, aber nun sagte UFC-Präsident Dana White gegenüber ESPN, neuere Entwicklungen würden eine Verlegung oder Verschiebung erfordern. Die UFC Fight Night, die am 21. März in der O2 Arena in London stattfinden sollte, wird definitiv nicht wie geplant ablaufen.

Dieses Wochenende veranstaltete die UFC ihre UFC Fight Night in Brasilia in einer leeren Halle. Als nächstes stünde die UFC Fight Night in London im Terminkalender. Doch die britische Regierung kündigte an, ab der kommenden Woche öffentliche Massenveranstaltungen verbieten zu wollen. Davon wäre dann auch UFC London betroffen.

Die UFC plante, einige ihrer nächsten Veranstaltungen in ihrem eigenen Fernsehstudio in Las Vegas, dem Apex, auszurichten. Doch die Stadt verbot bis zum 25. März sämtliche Kampfsport-Events. Hinzu kommt, dass die USA über fast alle europäischen Länder, darunter auch Großbritannien, ein Einreiseverbot verhängt haben. Europäische Sportler könnten für die Veranstaltung also nicht in die USA fliegen.

UFC-Präsident Dana White betonte aber gegenüber ESPN, die UFC werde alles daransetzen, das London-Event irgendwie auszurichten. „Die Dinge ändern sich natürlich stündlich“, sagte White. „Heute Morgen kündigten sie neue Reise-Einschränkungen für das Vereinigte Königreich an, daher kann Woodley vs. Edwards nicht in London stattfinden. Aber es wird zu dem Kampf kommen. Wir arbeiten gerade an einem neuen Austragungsort, wahrscheinlich in den Vereinigten Staaten. Meine Matchmaker arbeiten daran, eine Undercard zusammenzustellen. Unterm Strich bedeutet das, dass der Hauptkampf stattfinden wird.“

Der Hauptkampf von UFC London ist nach letztem Stand ein Weltergewichtsduell zwischen dem US-Amerikaner Tyron Woodley und dem Engländer Leon Edwards. Sportler aus Deutschland waren für die Veranstaltung nicht eingeplant.