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UFC Fight Night 45: Cowboy vs. Miller in Atlantic City

Der seit einigen Monaten andauernde UFC-Eventmarathon steht kurz vor einer Pause – durch die Absage von UFC 176 Anfang August ist ein mehrwöchiges Sommerloch im Kalender der Organisation entstanden, das Kämpfern und Fans einige Momente zum durchatmen gibt.

Zuvor geht es aber noch ein paar Mal richtig zur Sache – bevor in diesem Monat noch Stars wie Conor McGregor, Matt Brown oder Robbie Lawler ins Octagon steigen, wird es am Mittwoch in der Ovation Hall des Revel Casino in Atlantic City rund gehen. Mit Donald Cerrone, Edson Barboza, Alex White oder Pat Healy wird an der amerikanischen Atlantik-Küste eine ausgewogene Mischung aus potentiellen Titelherausforderern, aufstrebenden Talenten und erfahrenen Veteranen in den Käfig steigen.

Die UFC Fight Night 45 ist in Deutschland über den UFC Fight Pass zu sehen, der im monatlichen Abo ab 5,99 Euro auf ufc.tv erhältlich ist.

Donald Cerrone vs. Jim Miller
Donald „Cowboy“ Cerrone (23-6-0(1)) will in diesem Jahr sechs Mal ins Octagon steigen. Zwei Mal hat er den Käfig der UFC bereits betreten und beide Mal imposant in der ersten Runde gewonnen – nach dem Headkick-K.o. gegen Adriano Martins im Januar, mit dem er den „Knockout of the Night“-Bonus gewann, folgte im April ein „Performance of the Night“-Bonus für den Aufgabe-Sieg gegen Edson Barboza.

Zusammen mit einem weiteren Aufgabe-Sieg gegen Evan Dunham aus dem vergangenen November kann Cerrone damit nun eine respektable Siegesserie sein Eigen nennen – und genau das braucht der „Cowboy“ auch, um im hart umkämpften Leichtgewicht endlich an die Spitze zu kommen. Cerrone gehörte in den Top Ten der WEC sowie jetzt der UFC stets zum Inventar, schaffte es aber nie bis ganz nach oben: Niederlagen gegen Nate Diaz, Rafael dos Anjos sowie gegen den aktuellen Leichtgewichtschampion Anthony Pettis haben Cerrone stets kurz vor dem Ziel zurückgeworfen, und das soll dieses Mal nicht passieren.

In einer ähnlichen Situation befindet sich auch Jim Miller (24-4-0(1). Das Leichtgewicht aus New Jersey stand vor drei Jahren nach sieben überzeugenden Siegen in der UFC kurz vor einem Titelkampf, bevor der spätere Champion Ben Henderson diesem beeindruckenden Lauf ein jähes Ende setzte. Danach konnte Miller noch Melvin Guillard und Joe Lauzon schlagen, musste in diesem Zeitraum aber auch Niederlagen gegen Nate Diaz und Pat Healy einstecken. Letztere wurde zwar im Nachhinein in einen ‚No Contest’ umgewandelt, nachdem Healy positiv auf Marijuana getestet wurde, der bittere Nachgeschmack aber bleibt trotzdem. Nach dieser Niederlage scheint Miller allerdings wieder in Form gekommen zu sein. Einem Aufgabe-Sieg gegen Fabricio Camoes im vergangenen Dezember folgte im April ein weiterer vorzeitiger Sieg, als Miller Yancy Medeiros per Guillotine Choke Schlafen schickte.

Nun soll gegen Cerrone der dritte Sieg in Folge her – falls er den „Cowboy“ tatsächlich schlagen kann, könnte das Jahr 2014 noch einige interessante Monate für Jim Miller bereithalten, der sich mit ein bis zwei weiteren Siegen selbst wieder ins Titelgespräch bringen könnte.

Edson Barboza vs. Evan Dunham
Im Co-Hauptkampf werden mit Edson Barboza (13-2) und Evan „3D“ Dunham (14-5) zwei erfolgreiche Leichtgewichte, die ihre letzten Kämpfe jedoch verloren haben, gegeneinander antreten. Barboza debütierte 2010 recht unbeachtet auf dem Vorprogramm von UFC 123 im Octagon, wo er einen bemitleidenswerten Mike Lullo so lange mit brutalen Lowkicks malträtierte, bis der Ringrichter in der dritten Runde ein Einsehen hatte und den Kampf abbrach. Den überragenden ersten Eindruck konnte Barboza in seinen folgenden drei Kämpfen fortführen, in denen er Anthony Njokuani, Ross Pearson und Terry Etim schlagen konnte, letzteren mit einem unglaublichen Spinning Wheel Kick, der den Briten steif wie ein Brett zu Boden gehen ließ.

Ausgerechnet diesem großartigen Sieg folgte jedoch die erste Niederlage in der Karriere des Brasilianers, die zum ersten Mal eine seitdem häufiger auftretende Schwäche aufzeigte: Bei UFC 146 gegen Jamie Varner hielt Barbozas Kinn nicht stand, der den Thaibox-Spezialisten mit einer Reihe gut getimter Schläge traf und ihn zu Boden gehen ließ. Barboza kam mit (T.)K.o.-Siegen gegen Lucas Martins und Rafaello Oliveira stark zurück, wurde im vergangenen Dezember jedoch beinahe von Danny Castillo ausgeknockt und gewann nach drei Runden nur eine ultraknappe mehrheitliche Punktentscheidung. Im April ging Barboza nach einem Treffer Donald Cerrones dann erneut zu Boden, und der „Cowboy“ schaffte es kurze Zeit später auch, den Sack mit einem Rear Naked Choke zuzumachen.

Für diesen bitteren Rückschlag bezahlen soll nun Evan Dunham, der in letzter Zeit selbst einige Probleme im Käfig hatte. Dunham zeigte in Siegen gegen Per Eklund, Marcus Aurelio, Efrain Escudero und Tyson Griffin sein immenses Potential, bevor er Mitte 2010 eine äußerst umstrittene Punktentscheidung an Ex-Champion Sean Sherk abgab. Auf die kontroverse Niederlage folgte wenige Monate später jedoch der erste „echte“ Rückschlag, als Dunham von Melvin Guillard in dessen Karrierehoch ausgeknockt wurde. Seitdem konnte Dunham Shamar Bailey, Nik Lentz und Gleison Tibau besiegen, musste sich jedoch auch T.J. Grant, Rafael dos Anjos und zuletzt Donald Cerrone geschlagen geben.

Rick Story vs. Leonardo Mafra
Rick „The Horror“ Story (16-8) war auf dem besten Weg in Richtung Titelgeschehen, nachdem er Ende 2010 und Mitte 2011 nacheinander sowohl den jetzigen UFC-Weltergewichtschampion Johny Hendricks als auch den brasilianischen Ex-Titelherausforderer Thiago Alves nach Punkten besiegt hatte. Eine größere Siegesserie konnte der gelernte Ringer mit den harten Fäusten seit diesen Schlüssel-Siegen aber nicht mehr aufbauen – Charlie Brenneman setzte dem beeindruckenden Lauf nur wenige Wochen nach dem Sieg gegen Alves via einstimmigem Punktentscheid ein unerwartetes Ende. Nach sechs aufeinanderfolgenden Siegen hat Story sich seitdem in einem frustrierenden Muster festgefahren: auf einen Sieg folgt eine Niederlage, die letzten beiden knapp bis kontrovers in Form von geteilten Punktentscheidungen gegen Mike Pyle und Kelvin Gastelum.

Gegen Leonardo „Macarrao“ Mafra (11-1) soll nun also wieder ein Sieg her. Mafra war Teil der ersten brasilianischen „The Ultimate Fighter“-Staffel (TUF), verspielte seinen UFC-Vertrag jedoch mit einer K.o.-Niederlage gegen Thiago Perpetuo im Sommer 2012 bei UFC 147. Dieser bittere Rückschlag scheint jedoch ein Feuer im Chute Boxe-Schüler angefacht zu haben, der seitdem fünf Kämpfe nacheinander durch (T.)K.o. gewonnen hat. Nachdem John Howard diesen Kampf verletzungsbedingt absagen musste, bekommt nun also „Macarrao“ seine zweite Chance in der UFC.

Justin Salas vs. Joe Proctor
Im Leichtgewicht wollen mit Justin „J-Bomb“ Salas (12-5) und Joe Proctor (9-2) zwei Kämpfer auf sich aufmerksam machen, die seit 2012 Teil der UFC sind, bisher aber kaum Aufmerksamkeit genießen durften.

Salas debütierte Anfang 2012 in der UFC und sorgte mit einem Punktsieg gegen den Finnen Anton Kuivanen für einen gelungenen Einstieg. Seitdem haben sich Sieg und Niederlage jedoch abgewechselt – Niederlagen gegen Tim Means und Thiago Tavares stehen Siege gegen Aaron Riley und zuletzt Ben Wall gegenüber, den Salas erst im Mai spektakulär in Runde eins durch K.o. besiegte.

Nun steht ihm Proctor gegenüber, der ebenfalls noch keine Siegesserie in der UFC starten konnte – der 28-Jährige Trainingspartner von Joe Lauzon dürfte einigen Fans noch aus der 15. TUF-Staffel bekannt sein, in der er zwei Kämpfe gewinnen konnte, bevor James Vick ihn einstimmig nach Punkten aus dem Turnier eliminierte. Seitdem konnte Proctor Jeremy Larsen K.o. schlagen und zuletzt den Brasilianer Cristiano Marcello in dessen Heimat auspunkten. Dazwischen sorgte Ramsey Nijem im Dezember 2012 für Proctors einzige offizielle Niederlage im Octagon.

John Lineker vs. Alptekin Ozkilic
Sowohl John „Hands of Stone“ Lineker (23-7) als auch Alptekin „The Turkish Delight“ Ozkilic (9-2) waren vor einigen Monaten als potentielle Titelherausforderer im Fliegengewicht im Gespräch. Nachdem beide jedoch ihren letzten Kampf verloren haben, muss nun ein weiterer Sieg her, um in den Ranglisten nicht abzustürzen.

Lineker hat im Laufe seiner bisher knapp zwei Jahre andauernden UFC-Karriere vor allem zwei Dinge bewiesen: er hat sehr harte Hände und sehr schwere Knochen, denn der Brasilianer hat in seinen bisher sechs UFC-Kämpfen drei Mal das Gewicht verpasst. Die aufeinanderfolgenden Siege gegen Azamat Gashimov, José Maria Tome und Phil Harris hätten Lineker beinahe einen Titelkampf eingebracht, die bekannten Gewichtsprobleme führten aber letztendlich dazu, dass Lineker für UFC 169 gegen Ali Bagautinov gebucht wurde. Gegen den späteren Titelherausforderer konnte Lineker seine Bomben nicht ins Ziel bringen und wurde vom Sambo-Spezialisten Bagautinov systematisch zermürbt. Am Mittwoch muss Lineker daher zwei Dinge beweisen: dass er das Kinn von Alptekin Ozkilic finden kann und vor allem, dass er das Fliegengewichtslimit ohne große Dramen packt.

Ozkilic dagegen will lediglich zurück auf die Siegerstraße: Der gebürtige Türke sicherte sich mit einem Sieg gegen den WEC- und UFC-Veteranen Antonio Banuelos sein Ticket in die UFC, wo er den Veteranen Darren Uyenoyama im Dezember nach Punkten schlug. Nur einen Monat später scheiterte Ozkilic dann jedoch an Louis Smolka, der ihn seinerseits nach Punkten besiegte.

Lucas Martins vs. Alex White
Im Federgewicht könnte die Fight Night in Atlantic City mit Feuerwerken eröffnet werden: Lucas „Mineiro“ Martins (14-1) unterlag in seinem UFC-Debüt Edson Barboza, kam mit zwei vorzeitigen Siegen jedoch stark zurück: zunächst schlug er im Mai 2013 Jeremy Larsen im „Fight of the Night“ K.o., bevor er im September Junior Hernandez per Rear Naked Choke Schlafen schickte. Nachdem Martins gegen Barboza und Larsen im Leichtgewicht antrat, wechselte er für den Hernandez-Kampf ins Bantamgewicht, aus dem er sich nun wieder verabschiedet, um gegen Alex „The Spartan“ White (10-0) im Federgewicht anzutreten.

White gab sein Profi-Debüt Ende 2010 und hat seitdem zehn Siege ohne Niederlage eingefahren. Lediglich ein Mal musste der 25-Jährige über die Distanz, jeden anderen Gegner konnte er vorzeitig abfertigen – fünf Aufgabe-Siege und vier Knockouts hat White im Laufe der Zeit angesammelt, der als Jugendlicher zeitweise obdachlos war, bevor er das Boxen für sich entdeckte und sich ein neues Leben aufbaute. Den nächsten Schritt seiner beeindruckenden Entwicklung unternahm er im vergangenen April, als er den Veteranen Estevan Payan in seinem UFC-Debüt in nur 88 Sekunden K.o. schlug und dafür den Bonus für die „Performance of the Night“ einsackte.

Vorprogramm
Das fünf Kämpfe starke Vorprogramm in Atlantic City wird von einem hochkarätigen Duell im Leichtgewicht angeführt – mit Gleison Tibau (28-10) und Pat „Bam Bam“ Healy (29-19-0(1)) werden zwei Veteranen aufeinandertreffen, die dringend einen Sieg brauchen. Tibau debütierte 2006 bei UFC 65 mit einer T.K.o.-Niederlage gegen Nick Diaz im Octagon und stand seitdem zwanzig weitere Male im Käfig der UFC. Ins Titelgeschehen hat es für den Brasilianer seitdem nie gereicht, denn obwohl er viele überzeugende Siege gegen Kämpfer wie Jeremy Stephens, Rafael dos Anjos oder Jamie Varner sein Eigen nennen kann und auch einige respektable Siegesserien aufgebaut hat, kamen früher oder später immer wieder bittere Niederlagen dazwischen. Zuletzt wurde Tibau bei UFC 168 im vergangenen Dezember von Michael Johnson ausgeknockt und will nun gegen Pat Healy zurück auf die Siegerstraße einbiegen.

Healy selbst braucht noch viel dringender einen Erfolg. Nachdem er in seinem ersten UFC-Kampf nach einigen Jahren in anderen Organisationen per Aufgabe gegen Jim Miller gewann und dafür Boni sowohl für die „Submission of the Night“ als auch den „Fight of the Night“ einheimsen konnte, testete „Bam Bam“ positiv auf Marijuana und musste sowohl auf das Geld als auch auf den Sieg in seiner Bilanz verzichten. Seitdem verlor er drei Mal nach Punkten, gegen Khabib Nurmagomedov, Bobby Green und zuletzt gegen Jorge Masvidal.

Zuvor werden im Bantamgewicht der Frauen Jessamyn „The Gun“ Duke (3-1-0(1)) und Leslie „The Peacemaker“ Smith (6-5-1) aufeinandertreffen. Duke machte in der 18. TUF-Staffel eine gute Figur, schied dann jedoch gegen Raquel Pennington aus dem Turnier aus. Einem Punktsieg gegen Peggy Morgan auf der Finalveranstaltung im November 2013 folgte dann jedoch im April eine einstimmige Punktniederlage gegen Bethe Correia. Leslie Smith debütierte im April als kurzfristiger Ersatz gegen Sarah Kaufman im Octagon. Kaufman hatte Smith bereits ein Jahr zuvor bei Invicta FC schlagen können und bezwang die Kalifornierin auch im Rückkampf nach Punkten. Am Mittwoch wollen die beiden diese Rückschläge hinter sich lassen und mit einem Sieg wieder in der Gewichtsklasse durchstarten.

Ebenfalls im Bantamgewicht, hier allerdings in der Gewichtsklasse für Männer, wird Hugo „Wolverine“ Viana (8-1) versuchen, seinen zweiten UFC-Sieg in Folge einzufahren. Der Brasilianer konnte im Octagon bisher John Teixeira, Reuben Duran und Junior Hernandez besiegen, wurde zwischenzeitlich jedoch vom jetzigen Champion T.J. Dillashaw T.K.o. geschlagen. Nun wird er auf Aljamain Sterling (9-0) treffen, der seinen ersten Amateur-Kampf geteilt nach Punkten verlor, seitdem aber jeden seiner Gegner schlagen konnte. Im Profi-Bereich hat er je vier Siege durch Aufgabe und durch T.K.o. eingefahren und konnte sich dabei den Titelgürtel der Cage Fury Fighting Championship sichern.

Im Leichtgewicht bekommt der „Pink Panther“, Yosdenis Cedeno (9-3) seine zweite Chance im Octaogn, nachdem er bei UFC 170 im Februar Ernest Chavez geteilt nach Punkten unterlag. Nun will der Kubaner, der sechs seiner neun Siege durch (T.)K.o. eingefahren hat, gegen Jerrod  Sanders (14-1) seinen siebten vorzeitigen Sieg. Sanders hat einen auf den ersten Blick sehr beeindruckenden Kampfrekord, wobei die meisten seiner Gegner keine allzu guten Kampfbilanzen haben. Im Gegensatz zu einigen anderen kürzlichen UFC-Verpflichtungen hat sich das Niveau von Sanders Kontrahenten aber mit der Zeit etwas verbessert und er hat seine mittlerweile zwölf aufeinanderfolgende Siege umfassende Erfolgsserie bis hierher intakt halten können. Ob am Mittwoch der dreizehnte Streich folgen wird?

Im ersten Kampf des Abends wird die Brasilianerin Claudia „Claudinha“ Gadelha (11-0) ihre ungeschlagene Bilanz gegen die Finnin Tina „Jelly Bean“ Lahdemaki (5-0) aufs Spiel setzen, die bisher ebenfalls noch unbesiegt ist. Beide haben bisher Siege sowohl durch Aufgabe als auch durch (T.)K.o. eingefahren – besonders in diesem Kampf darf man erwarten, dass beide mit einem weiteren vorzeitigen Sieg ein Ausrufezeichen setzen wollen, denn neben ihrem eigenen Debüt ist dieser Kampf auch das Debüt der neu eingeführten UFC-Papiergewichtsklasse der Frauen.

Anbei das gesamte Programm:

UFC Fight Night 45: Cowboy vs. Miller
Mittwoch, 16. Juli 201

Revel Ovation Hall
, Atlantic City, New Jersey, USA

Hauptprogramm (UFC Fight Pass)
Donald Cerrone vs. Jim Miller
Edson Barboza vs. Evan Dunham
Rick Story vs. Leonardo Mafra
Justin Salas vs. Joe Proctor
John Lineker vs. Alptekin Ozkilic
Lucas Martins vs. Alex White

Vorprogramm (UFC Fight Pass)
Gleison Tibau vs. Pat Healy
Jessamyn Duke vs. Leslie Smith
Hugo Viana vs. Aljamain Sterling
Yosdenis Cedeno vs. Jerrod Sanders
Claudia Gadelha vs. Tina Lähdemäki