UFC News

UFC Fight Night 38: Wer bleibt? Wer geht?

Mit einer Niederlage wahrscheinlich raus aus der UFC: Godofredo "Pepey" Castro. (Foto: Tobias Bunnenberg/GroundandPound.de)

Am kommenden Samstag sehen wir Mauricio "Shogun" Rua und Dan Henderson im Rückkampf des Kampfs des Jahres aus dem Jahre 2011. Während die beiden Hauptkämpfer keine Angst haben müssen, nach einer Niederlage entlassen zu werden, sind es drei Kandidaten im Vorprogramm, die sich mit einer Niederlage umschauen sollten.

Entlassung wahrscheinlich
Godofredo "Pepey" Castro: Niemand weiß, welche Druckmittel gegen die Fertittas "Pepey" in der Hinterhand hat. Anders ist es kaum zu erklären, dass der 26-Jährige immer noch einen UFC-Vertrag hat. Der zuvor Ungeschlagene kam über die erste "TUF: Brazil"-Staffel in die UFC und verlor das Finale gegen Rony "Jason". Nach einem knappen Punktsieg über den mittlerweile entlassenen Milton Vieira, bei dem die UFC weitaus weniger Geduld hatte, kamen zwei deutliche Niederlagen gegen Felipe Arantes und zuletzt Sam Sicilia in zusammen genommen etwa fünf Minuten. Jetzt erhält Castro gegen den debütierenden Israeli Noad Lahat seine letzte Chance.

Kenny Robertson: Robertson kam nach zehn ungeschlagenen Kämpfen nach seinem Erfolg über John Kolosci bei Bellator in die UFC. Nach nur einer Niederlage gegen Mike Pierce musste der Ringer zurück zum Regionalzirkus. In Finland knockte er Lucio Linhares aus und durfte in die UFC zurück kehren. Seitdem hat Robertson zwei Punktniederlagen gegen den bereits gefeuerten Aaron Simpson und zuletzt Sean Pierson einstecken müssen, zwischenzeitlich unterbrochen von einem schönen Leglock-Sieg über Brock Jardine. Nun darf Robertson zum ersten Mal für die UFC in Brasilien gegen den Brasilianer Thiago Perpetuo antreten, der zuletzt von Omari Akhmedov ausgeknockt wurde. Viel weiter nach unten kann es für Robertson also nicht mehr gehen.

Entlassung möglich
Scott Jorgensen: Jorgensen besitzt immer noch ein gutes Standing innerhalb der UFC, allerdings ist die Frage, wie lange er noch vermarktbar ist. Jorgensen stand bei WEC 53 im Dezember 2010 noch im Titelkampf gegen Champion Dominick Cruz, aber seitdem ist viel passiert und von seinen drei UFC-Siegen ist kein Gegner mehr bei ZUFFA unter Vertrag. In den letzten zwei Jahren verlor Jorgensen vier seiner fünf Kämpfe und wechselte vergangenes Jahr die Gewichtsklasse nach unten ins Fliegengewicht, nachdem er im Bantamgewicht jede Chance auf einen Titelkampf verspielte. Ob es dazu im Fliegengewicht kommt, steht momentan auch sehr in Frage. Das Debüt misslang gegen den kurzfristig eingesprungenen Zach Makovsky bereits. Mit einer weiteren Niederlage am Samstag gegen Jussier Formiga könnte auch der UFC klar werden, dass Jorgensens Zeit im Octagon abgelaufen ist.