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UFC-Europa-Chef James Elliott legt Amt nieder

James Elliott (Foto: Dorian Szücs)

Die Umstrukturierung innerhalb der UFC schreitet weiter voran. Wie James Elliott heute bekanntgab, wird er nach der UFC Fight Night in London am kommenden Samstag sein Amt als UFC-Manager für den Bereich Europa, den Mittleren Osten und Asien (EMEA) niederlegen.

„Ich bin unglaublich stolz darauf, Teil einer so phänomenalen Organisation gewesen zu sein und meinen Beitrag bei einem der schnellsten wachsenden Sportarten der Welt geleistet zu haben“, so Elliott in einem Statement. „Ich möchte allen danken, die es mir möglich gemacht haben, Teil der UFC zu sein. Da ich mich nun dafür entschieden habe, andere Wege zu gehen, lasse ich ein talentiertes Team hinter mir, das das Wachstum der Marke und des Sports in der EMEA-Region weiterführen wird. Ich wünschen allen viel Erfolg.“

Nach der Veranstaltung in London wird allem Anschein nach Joe Carr, der Vice President of International Development der UFC, den EMEA-Bereich vorübergehend aus Las Vegas leiten.

Was Elliotts Abgang für die Zukunft des London-Büros der UFC bedeutet, ist noch nicht abzusehen. Nachdem die UFC im vergangenen Jahr durch die Künstleragentur WME-IMG aufgekauft wurde, mussten viele hochrangige Mitarbeiter die UFC verlassen oder sind freiwillig gegangen. Es ist durchaus möglich, dass es keinen Nachfolger für Elliott geben wird.

Elliott übernahm die Leitung des EMEA-Bereichs im September 2015. Sieben Europa-Events gab es seitdem, darunter auch einen ausverkauften Event in Hamburg. Nach der Veranstaltung in London mit Corey Anderson und Jimi Manuwa im Hauptkampf ist nun Schluss für Elliott.