UFC News

UFC entlässt Michael Graves wegen häuslicher Gewalt

Michael Graves wurde entlassen (Foto: BJPenn.com)

Die UFC und ihr Verhaltenskodex waren in der Vergangenheit immer wieder Anlass für Kritik und Spott. Verstießen Sportler gegen gewisse Regeln, wurde eine unabhängige Partei eingeschaltet, die meistens keinen Grund für Sanktionen fand. Bis heute, denn nun hat die UFC durchgegriffen und Weltergewicht Michael Graves entlassen.

Im November hätte der ungeschlagene Michael Graves noch in seinem vierten UFC-Kampf auf den Brasilianer Sergio Moraes treffen sollen, nun ist er entlassen worden. Am 1. Oktober wurde bekannt, dass Graves von der Polizei verhaftet und wegen Körperverletzung unter Anklage gestellt wurde. Laut seiner damaligen Verlobten kam es in einem Auto zum Streit, Graves wendete anschließend Gewalt an.

Der 26-Jährige schlug dem Opfer erst mit der Faust ins Gesicht, packte dann ihren Kopf mit seiner linken Hand, um mit dem rechten Ellenbogen erneut zuzuschlagen. Anschließend verließ er das Fahrzeug und wurde kurz darauf von der Polizei verhaftet. Wie bekannt wurde, hatte Graves seiner Verlobten bereits vor Jahren einen Tritt verpasst, sie habe den Vorfall allerdings nicht der Polizei berichtet.

Wie die UFC auf ihrer Webseite veröffentlichte, habe man Graves zuerst während einer Untersuchung durch eine unabhängige Partei suspendiert. Nachdem diese ihren Bericht vorlegte, sei man zu dem Entschluss gekommen, Michael Graves mit sofortiger Wirkung aus seinem Vertrag zu entlassen.

Graves stieß über The Ultimate Fighter 21 zur UFC und konnte sich in seinen ersten Kämpfen gegen Vicente Luque und Randy Brown durchsetzen. Zuletzt musste er sich gegen Bojan Velickovic mit einem Unentschieden begnügen.