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UFC entlässt Ex-Champion Renan Barao

Renan Barao (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Renan Barao und die UFC gehen getrennte Wege. Der Brasilianer, der einst eine Siegesserie historischen Ausmaßes für sich verbuchen konnte, wurde nach seiner Niederlage am 16. November gegen Douglas Silva de Andrade, seiner fünften in Folge, von der UFC entlassen.

Gerade einmal fünf Jahre ist es her, dass Renan Barao als einer der besten Kämpfer der Welt galt. Nicht in seiner Gewichtsklasse, sondern im gesamten MMA-Sport. Der Brasilianer war damals 27 Jahre alt und hatte nach einer Niederlage im MMA-Debüt 32 Kämpfe in Folge gewonnen, in Abwesenheit von Dominick Cruz den Interims-Titel der UFC im Bantamgewicht gewonnen und zwei Mal verteidigt, bevor er zum regulären Champion der Gewichtsklasse befördert wurde.

Dann verlor er überraschend den Gürtel gegen TJ Dillashaw, was eine Abwärtsspirale in Gang setzte. Denn in der Folge musste Barao nicht nur mit seinen Gegnern im Käfig kämpfen, sondern auch mit seinem Gewicht. Ein Rückkampf gegen Dillashaw fiel einem vermasselten Weight Cut zum Opfer und wurde daher erst ein Jahr später nachgeholt, auch diesen verlor Barao, der daraufhin ins Federgewicht nach oben wechselte und nur noch einen Sieg bis zum Ende seiner Zeit in der UFC feiern konnte, gegen TUF-Sieger Phillipe Nover im September 2016.

Anschließend wechselte Barao immer wieder ins Bantamgewicht zurück, verpasste wiederholt das Kampfgewicht und die Ergebnisse wurden ebenfalls nicht besser. Aljamain Sterling, Brian Kelleher und Andre Ewell besiegten ihn nach Punkten, von Luke Sanders wurde er K.o. geschlagen. Im November ging es erneut hoch ins Federgewicht, doch gegen Silva de Andrade setzte es die fünfte Niederlage in Serie, die achte in den letzten zehn Kämpfen.

Zuviel für die UFC, die sich nun von ihm getrennt hat.