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UFC 239 Boni: Nunes, Masvidal, Blachowicz und Yadong räumen ab

Amanda Nunes (Foto: ZUFFA LLC)

UFC 239 war eine Nacht der Knockouts. Zahlreiche Kämpfe endeten vorzeitig, einige in der ersten Runde. Daher ist es eine Überraschung, dass die UFC vier Performance-Boni an vier verschiedene Kämpfer ausschütteten und keinen Kampf des Abends belohnten. Die vier Kämpfer, die sich über den 50.000-Dollar-Bonus freuen durften, überraschten ebenfalls niemanden.

Allen voran Amanda Nunes, die alte und neue Titelträgerin im Bantamgewicht der UFC. Die Brasilianerin dominierte den Kampf gegen Holly Holm und beendete ihn in der ersten Runde nach einem Head Kick und zwei Folgeschlägen nach vier Minuten. Der Brasilianerin gelang somit etwas, was vorher nicht einmal Cris Cyborg, Germaine de Randamie oder Valentina Shevchenko schafften, einen Knockout im MMA gegen die frühere Box-Weltmeisterin.

Wenig überraschend ging der zweite Performance-Bonus an Jorge Masvidal. Der Amerikaner nahm in seinem Kampf gegen Ben Askren Anlauf und traf dann mit einem brutalen Flying Knee zum Knockout nach fünf Sekunden, dem neuen UFC-Rekord für den schnellsten K.o. Wäre der Ringrichter nicht so weit entfernt gestanden, die neue Bestmarke wäre wohl noch ein paar Millisekunden besser ausgefallen.

Den dritten Performance-Bonus erhielt der Pole Jan Blachowicz, der Ex-Champion Luke Rockhold in dessen Debüt im Halbschwergewicht eigentlich zwei Mal ausknockte. In der ersten Runde war Rockhold bereits am Boden, als ihn die Schlusssirene rettete. Im zweiten Durchgang ging er nach einer Linken auf die Bretter und K.o.

Bonus Nummer 4 erhält der Chinese Song Yadong. Der 21-Jährige schlug im Vorprogramm den in der Rangliste platzierten Alejandro Perez mit einer harten Rechten K.o. und feierte damit bereits seinen vierten UFC-Sieg.