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UFC 214: UFC will „Cyborg“ gegen Megan Anderson um den Gürtel ansetzen.

Cristiane Justino mit dem Invicta-Gürtel (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Im Februar kämpften Germaine de Randamie und Holly Holm um den neu eingeführten Titel im Federgewicht der Frauen. Seitdem kämpft Holm wieder im Bantamgewicht und auch Germaine de Randamie macht keine Anstalten, ihren Gürtel gegen die Brasilianerin Cristiane „Cyborg“ Justino zu verteidigen. Scheinbar ist das Chaos nun endgültig komplett, denn bei UFC 214 am 29. Juli soll der Titel erneut ausgekämpft werden. Ohne de Randamie. Das vermeldet MMAFighting.com.

Das Chaos im Federgewicht der Frauen geht weiter. Im Februar gewann Germaine de Randamie den Titel bei UFC 208 gegen Holly Holm auf kontroverse Art und Weise. Seitdem weigert sich die Niederländerin beharrlich, den Gürtel gegen die „nachweisliche Betrügerin“ Cristiane Justino (17-1 (1)) aufs Spiel zu setzen, für die die Gewichtsklasse ja überhaupt erst in der UFC eingeführt wurde.

Nun hat die UFC scheinbar genug und will Justinos Titelchance erzwingen. So soll sie bei UFC 214 am 29. Juli auf die Australierin Megan Anderson (8-2) treffen, Justinos Nachfolgerin als Invicta-Championesse. Die beiden werben bereits seit Wochen auf allen Kanälen um einen Kampf, nun scheint die UFC dem nachzukommen und einen Titelkampf anzusetzen. Anderson gibt damit ihr UFC-Debüt, Justino hat in der UFC bisher zwei Kämpfe im Catchweight bis 140 Pfund vorzeitig beendet.

Wie es mit Germaine de Randamie weitergeht, bleibt die große Frage. Die Niederländerin laboriert derzeit noch an einer Handverletzung und hat eine Rückkehr ins Bantamgewicht angedeutet. Für ihre Weigerung, gegen Justino anzutreten, wurde sie stark kritisiert. Die 33-Jährige ließ über ihren Manager bereits vor Wochen verlauten, dass sie das Vorgehen der UFC abwarten wolle, bevor sie ihre nächsten Schritte in Angriff nimmt.