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UFC 205: Kampf zwischen Rashad Evans und Tim Kennedy gestrichen

UFC 205 muss auf Rashad Evans verzichten (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

In den vergangenen drei Jahren ging es für den ehemaligen Weltmeister im Halbschwergewicht, Rashad Evans, karrieretechnisch steil bergab. Sein letzter Sieg im Octagon geht auf das Jahr 2013 zurück, seitdem musste er zwei schwere Niederlagen einstecken. Einer Punktniederlage gegen Ryan Bader folgte im April dieses Jahres ein früher Knockout gegen Glover Teixeira. Nun wollte Evans bei UFC 205 nicht nur sein Debüt im Mittelgewicht feiern, sondern auch seine Karriere wieder in ruhiges Fahrwasser bringen. Daraus wird jedoch vorerst nichts.

Daran schuld ist eine Untersuchung am 19. Oktober, in der per Kernspintomographie „auffällige Ergebnisse“ bei Evans festgestellt wurden. Daraufhin erhielt „Suga“ einen Brief der New York State Athletic Commission, in dem ihm mitgeteilt wurde, dass er keine Lizenz für seinen anstehenden Kampf gegen Tim Kennedy erhalten werde. Obwohl laut Evans weitere Test durchgeführt wurden, die allesamt unauffällig ausfielen, wird er darum nicht in New York ins Octagon steigen. Damit verliert die Veranstaltung den, neben Chris Weidman, einzigen Lokalmatadoren im Programm. Welche medizinische Auffälligkeit in der Probe von Evans festgestellt worden war, behielt der „The Ultimate Fighter“-Sieger für sich.

„Ich bin enttäuscht“, äußerte sich Evans. „Ich bin gesund. Ich will nicht, dass sich jemand Sorgen um mich macht. Mir geht es körperlich gut. Ich habe mich nie besser gefühlt. Hier geht es nur um die Kommission und ihre Regeln. Ich schätze sie haben eine Null-Toleranz-Politik, wenn es um so etwas geht.“

Trotz dieses Rückschlages will Evans so schnell wie möglich zurück ins Octagon: „Das ändert nichts daran, dass ich wieder kämpfen will. Für mich verändert sich nichts, was das Kämpfen angeht. […] Davon werde ich mich nicht unterkriegen lassen.“

Die UFC überlegte zwar kurz, Kennedy trotzdem kämpfen zu lassen und hielt ihn dazu an, weiter Gewicht zu machen, nur um dann wenige Stunden später den Kampf komplett zu streichen. Sowohl Evans als auch Kennedy werden ihre Antrittsprämie erhalten.