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UFC 196: Nate Diaz bot sich als Retter an

Hätte fast UFC 196 gerettet: Nate Diaz (Foto: Mark Bergmann/GNP1.de)

Das Verhältnis der UFC zu den Diaz-Brüdern gehört eigentlich zu den eher schlechteren. Die beiden Kämpfer halten nur selten mit ihrer Meinung zurück, sei es Doping, der Reebok-Deal der UFC oder andere Kämpfer. Da überrascht es, dass Nate Diaz der UFC einen Gefallen tun wollte. Der 30-Jährige brachte einen kurzfristigen Kampf gegen Anthony Pettis ins Gespräch, um UFC 196 zu retten.

Nate Diaz (18-10) wäre nur zu gerne mit zwei Wochen Vorbereitung gegen Anthony Pettis (18-4) in den Käfig gestiegen, um der UFC die Herabstufung von UFC 196 von einem Pay-Per-View-Event zu einer normalen Fight Night auf dem Sender Fox Sports 1 zu ersparen. Das berichtet Ariel Helwani von MMAFighting.com. Die UFC überlegte, entschied sich aber doch dagegen und veranstaltet nun unter dem Titel UFC Vegas die 82. Fight Night mit Johny Hendricks und Stephen Thompson im Hauptkampf.

Wäre es zum Aufeinandertreffen gekommen, hätten die beiden den Abschluss der Veranstaltung gebildet. Warum die UFC bei diesem Angebot nicht zuschlug, ist unsicher. Diaz und Pettis, so gegensätzlich sie auch sein mögen - der eine als Symbol der UFC-Marketing-Maschine, der andere als genaue Antithese dazu - hätten Fans eine spannende Begegnung im umkämpften Leichtgewicht liefern können. Möglicherweise spart sich die UFC dieses Duell jedoch für eine spätere Veranstaltung auf.

Nate Diaz kehrte im Dezember nach einjähriger Abstinenz ins Octagon zurück und besiegte Michael Johnson nach Punkten. Anschließend forderte er noch im Octagon Conor McGregor heraus. Anders sieht es bei Anthony Pettis aus. „Showtime” verlor erst im Mai seinen Gürtel an Rafael dos Anjos und zuletzt vor zehn Tagen gegen Eddie Alvarez.