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UFC 190 mit höchster PPV-Verkaufszahl seit 2013

Ronda Rousey ist aktuell der größte Star in der UFC. Das zeigt nicht nur ihre häufige Präsenz in den Mainstream-Medien in den USA, auch die Verkaufszahlen ihrer UFC-Kämpfe sprechen eine deutliche Sprache. UFC 190 mit Rousey gegen Bethe Correia im Hauptkampf verkaufte sich so gut wie kein anderer Event seit 2013.

Über 900.000 Fans haben sich UFC 190 als Pay-Per-View gegönnt und dafür zwischen 50 und 60 US-Dollar bezahlt. Zuletzt wurde diese Zahl am 28. Dezember 2013 bei UFC 168 getoppt. Damals wurden mit zwei Titelkämpfen – Chris Weidman vs. Anderson Silva 2 und Ronda Rousey vs. Miesha Tate 2 – knapp über eine Millionen Pay-Per-Views verkauft.

Die Verkaufszahlen überraschen, wenn man bedenkt, dass Rousey mit Correia eine weniger bekannte Gegnerin vorgesetzt bekam, die als krasse Außenseiterin in den Kampf ging. Zudem war das restliche Programm der Veranstaltung für einen PPV eher durchschnittlich besetzt. Drei Wochen zuvor wurde mit UFC 189 außerdem der größte Event des Jahres angepriesen und massiv von der UFC beworben, wodurch UFC 190 eigentlich deutlich weniger Beachtung fand. UFC 189 mit Conor McGregor vs. Chad Mendes und Robbie Lawler vs. Rory MacDonald erreichte 825.000 Pay-Per-View-Verkäufe.

Damit konnte die UFC zum dritten Mal in diesem Jahr bei einem Event 800.000 Pay-Per-Views oder mehr verkaufen. Anbei die Verkaufszahlen aller PPVs des Jahres im Überblick: 

UFC 190: Rousey vs. Correia – 900.000
UFC 189: McGregor vs. Mendes – 825.000
UFC 188: Velasquez vs. Werdum – 300.000
UFC 187: Johnson vs. Cormier – 375.000
UFC 186: Johnson vs. Horiguchi – 125.000
UFC 185: Pettis vs. Dos Anjos – 310.000
UFC 184: Rousey vs. Cigano – 590.000
UFC 183: Silva vs. Diaz – 650.000
UFC 182: Jones vs. Cormier – 800.000