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UFC 183: Anderson Silva auch am Kampftag positiv getestet

Anderson Silva (Foto: Tobias Bunnenberg/Groundandpound.de)

Anderson Silva hatte auch am Tag seines Comebacks illegale Substanzen in seinem Blutkreislauf. Wie die Sportkommission von Nevada am Dienstagabend bekanntgab, wurde der Brasilianer am 31. Januar positiv auf drei verbotene Mittel getestet.

Der Test am Kampfabend schlug dabei erneut auf das Steroid Dronastolon an, das man bereits am 9. Januar in seinem Kreislauf entdeckte. Zusätzlich fand man in Silvas Probe Spuren von Oxazepam und Temazepam. Es handelt sich dabei um Arzneistoffe, die angstlösend, entspannend und schlaffördernd wirken.

Silva fiel am 9. Januar - knapp drei Wochen vor seinem Kampf gegen Nick Diaz - durch einen Dopingtest, bei dem ihm der Konsum von Dronastolon und Androsteron nachgewiesen werden konnte. Ein weiterer Dopingtest am 19. Januar hatte hingegen ein negatives Ergebnis.

„Ich habe keinerlei leistungssteigernde Substanzen eingenommen“, beteuerte Silva kürzlich in einem offiziellen Statement. „Das war mein neunzehnter Kampf in der UFC. Ich bin viele Male gründlich getestet worden und das nie positiv. Ich war immer – und das wird sich nicht ändern – ein Verfechter eines sauberen Sports.“

Nick Diaz‘ Dopingtest schlug nicht auf leistungssteigernde Substanzen an, dafür fand man aber zum mittlerweile dritten Mal in Diaz' Karriere Abbauprodukte von Cannabis in seinem Kreislauf.

Sowohl Silva als auch Diaz wurden am Dienstagabend bei einem Meeting der Sportkommission Nevadas vorübergehend suspendiert. Über die endgültigen Strafen beider Kämpfer wird bei einer späteren Sitzung entschieden.