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UFC 177 verpasst: Die Folgen für Renan Barao und Henry Cejudo

UFC-Präsident Dana White stellte sich nach dem offiziellen Wiegen für UFC 177 den Vertretern der Presse. Eines der Hauptthemen der Fragerunde war, wie es mit Renan Barao und Henry Cejudo weitergeht, bei denen das Gewicht machen zu so großen gesundheitlichen Problemen führte, dass sie den Cut abbrechen mussten und keine Kampffreigabe erhielten (GnP berichtete).

Die gute Nachricht vorneweg: Barao und Cejudo sind wieder fit. Im Krankenhaus wurden sie rehydriert, sodass sich ihr Zustand in wenigen Stunden wieder besserte.

Barao hätte bei UFC 177 einen Rückkampf gegen TJ Dillashaw bestreiten sollen, da Dillashaw ihm im Mai bei UFC 173 den Bantamgewichtstitel überraschend abgenommen hatte. Da Barao nicht in der Lage war, bei UFC 177 zu kämpfen, verliert er seine Titelchance.

„Das war seine Gelegenheit, er bekam den sofortigen Rückkampf", sagte White. „Dillashaw wird Samstagnacht kämpfen. Wenn er gewinnt, wird ihn jemand Neues herausfordern und Barao wird gegen jemand anderen antreten, wenn er für eine Rückkehr bereit ist."

Gemeinsamer Wechsel mit Aldo?

Der Federgewichtschampion Jose Aldo, ein Teamkollege von Barao, kocht vor seinen Kämpfen ebenfalls eine große Menge Gewicht ab und hatte daher schon öfters Schwierigkeiten beim Gewicht machen, auch wenn er stets das erforderliche Gewichtslimit einhielt. White schlug vor, dass beide eine Gewichtsklasse nach oben wechseln.

„Vielleicht ist das eine Alternative", sagte White. „Barao geht ins Federgewicht und wenn er nicht gegen Aldo kämpfen will, dann geht Aldo ins Leichtgewicht und tritt gegen Anthony Pettis an."

Cejudo muss ins Bantamgewicht

White hat Barao den Wechsel in eine höhere Gewichtsklasse nur vorgeschlagen, aber Henry Cejudo wird dazu verpflichtet, sollte er weiter in der UFC bleiben wollen.

Cejudo gewann bei den Olympischen Spielen 2008 eine Goldmedaille im Freistilringen in der Klasse bis 55 Kilogramm, scheiterte am Freitag aber zum dritten Mal in Folge daran, die 57 Kilogramm für das Fliegengewicht auf die Waage zu bringen. Seine ersten vier MMA-Kämpfe bestritt er im Bantamgewicht bis 61 Kilogramm.

„Er kann entweder zurückkommen und versuchen, in einer höheren Gewichtsklasse anzutreten oder es sein lassen", sagte White. „Es ist nicht das erste Mal gewesen und wenn er in dieser Gewichtsklasse bleibt, wird es nicht sein letztes Mal gewesen sein."