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UFC 177: Renan Barao und Henry Cejudo kämpfen nicht

Renan Barao vergibt die Chance auf Wiedergutmachung. (Foto: Franz Schwerdtmann/Groundandpound.de)

Einen Tag vor UFC 177 erlitt die Veranstaltung in Sacramento, Kalifornien gleich zwei schwere Schläge. Renan Baro, der Titelherausforderer im Bantamgewicht, und der Olympiasieger Henry Cejudo werden Samstagnacht nicht ins Octagon steigen. Beide hatten beim Gewicht machen erhebliche Schwierigkeiten.

Im Hauptkampf von UFC 177 sollte Renan Barao gegen den Lokalmatador TJ Dillashaw um dessen Bantamgewichtstitel kämpfen. In der Vorbereitung auf das offizielle Wiegen, welches heute Nacht stattfindet, wurde Barao von den Strapazen schwindlig. Er fiel zu Boden und blieb benommen liegen. Daraufhin wurde er ins Krankenhaus gebracht.

Barao und seine Teamkollegen von Nova Uniao sind dafür bekannt, vor den Kämpfen viel Gewicht abzukochen, aber bislang hielt Barao das Gewichtslimit in der UFC immer ein.

Die UFC reagierte auf diese Hiobsbotschaft, indem sie den UFC-Neuling Joe Soto im Bantamgewichtstitelkampf gegen Dillashaw platzierte. Soto und Dillashaw kennen sich bereits: Noch im Juni hatte Soto bei Dillashaws Team Alpha Male trainiert.

Soto gewann 2009 das erste Federgewichtsturnier von Bellator MMA und krönte sich damit zum ersten Federgewichtschampion der Organisation. Zuletzt siegte er in sechs Kämpfen hintereinander und holte sich dabei den Bantamgewichtstitel von Tachi Palace Fights. Alle sechs Kämpfe entschied er vorzeitig für sich.

Sotos letzter Kampf am 7. August dauerte zweieinhalb Runden. Somit hatte er nur wenig Erholungszeit und genauso wenig Vorbereitungszeit für sein UFC-Debüt bei UFC 177, welches er ursprünglich gegen Anthony Birchak bestreiten sollte. Wie die UFC mit Birchak verfahren wird, ist noch nicht bekannt.

Auch Cejudo fällt aus

Henry Cejudo hätte bei UFC 177 in der UFC debütieren sollen, aber wie Barao verkraftete er das Gewicht machen nicht. Sein Ziel waren 57 Kilogramm, aber als er bei rund 59 Kilogramm war, litt er plötzlich unter Krämpfen und Übelkeit. Daraufhin musste er die Prozedur abbrechen und sich in ärztliche Behandlung begeben.

Bei den Olympischen Spielen 2008 gewann Cejudo die Goldmedaille im Freistilringen in der Klasse bis 55 Kilogramm. Im MMA-Sport ist es ihm bislang jedoch nicht gelungen, die 57 Kilogramm für das Fliegengewicht einzuhalten. Bei seinen letzten beiden Kämpfen für Legacy FC wog er sich mehrere hundert Gramm schwerer ein.