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Über 3 Millionen Zuschauer bei McGregor vs. Siver

Der Kampf zwischen Dennis Siver und dem vorlauten Iren Conor McGregor verlief vielleicht nicht so, wie deutsche Fans dich das gewünscht hätten, in jedem Fall aber zur vollsten Zufriedenheit der UFC. Im US-TV erzielte das Hass-Duell nämlich Rekordquoten.

2,75 Millionen Zuschauer sahen das Hauptprogramm im Durchschnitt, 3,16 Millionen in Spitze. Damit ist UFC Boston einer der meist gesehenen Free-TV-UFC-Events aller Zeiten und der meist gesehene auf dem übertragenden Sender FOX Sports 1. Bessere Quoten brachten bisher nur wenige Free-TV-Veranstaltungen der UFC, darunter UFC 105: Couture vs. Vera (2,9 Mio. im Schnitt) und das The Ultimate Fighter 10 Finale, mit Kimbo Slice vs. Houston Alexander (3,7 Mio.).

Siver dürfte dafür jedoch nur begrenzt verantwortlich gewesen sein, er fand in der Werbung vor dem Event praktisch überhaupt nicht statt. Dafür war das neue Zugpferd McGregor umso präsenter. Hinzu kommt, dass der Event aggressiv während der NFL-American-Football-Playoff-Spiele beworben wurde, die bis zu 60 Millionen Zuschauer verfolgt haben.

UFC Boston kann angesichts dieser Zahlen als großer Erfolg gewertet werden, vor allem deshalb, weil McGregor nach dem dominanten Sieg über Siver sofort publikumswirksam seinen kommenden Fight promotet hat: Er sprang aus dem Käfig und konfrontierte Champion José Aldo, der das Ganze mit einem Lächeln quittierte – schon jetzt einer der legendärsten Momente der UFC-Geschichte und die bestmögliche Werbung für eine anstehende Großveranstaltung mit beiden Kämpfern im Hauptkampf.