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Über 100.000 Unterschriften gegen Suspendierung von Nick Diaz gesammelt

Nick Diaz (Foto: Mark Bergmann)

Fünf Jahre Sperre und eine Geldstrafe in Höhe von 165.000 US-Dollar – so lautete im September das Urteil der Sportkommission von Nevada für den auf Marihuana-Konsum positiv getesteten Nick Diaz. Eine überaus harte Strafe, die Fans und Beobachtern sauer aufstieß. Nun wird der Fall neu aufgerollt, und zwar vom Weißen Haus.

Ein Fan startete noch am Tag der Urteilsverkündung eine Online-Petition auf der öffentlichen Seite der Regierung der USA. Um das Anliegen ins Weiße Haus zu bringen, waren innerhalb von 30 Tagen ganze 100.000 Unterschriften nötig. Am heutigen Tag - zwei Tage vor der Frist - knackte die Petition mit dem Namen „Hebt die Sperre von MMA-Kämpfer Nick Diaz auf“ diese Marke.

Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika wird somit in Kürze ein Auge auf die Bestrafung des UFC-Kämpfers werfen. Eine Reaktion wird innerhalb von 60 Tagen erwartet.

Nick Diaz wurde nach seinem Kampf gegen Anderson Silva am 31. Januar positiv auf Marihuana getestet. Da Diaz damit bereits zum dritten Mal nach einem Kampf erwischt worden ist, und sich die Kommissionsmitglieder nicht genug respektiert gefühlt haben, entschieden sie sich dafür, ein Exempel an Nick Diaz zu statuieren und ihn für fünf Jahre für Kämpfe im US-Bundesstaat Nevada zu sperren. Ob die US-Regierung die harte Bestrafung als gerechtfertigt ansieht, bleibt abzuwarten.