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Trotz Körperverletzung durch Ehemann: Rachael Ostovich will gegen Paige VanZant kämpfen

Rachael Ostovich (Foto: ZUFFA LLC)

Überraschende Wende im Fall Rachael Ostovich. Die 27-Jährige wurde Anfang des Monats nach einem Angriff durch ihren Ehemann mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Doch die Hawaiianerin denkt deswegen gar nicht daran, ihren für den 19. Januar geplanten Kampf gegen Paige VanZant abzusagen.

Wie ihr Management gegenüber ESPN zu Protokoll gab, wurde die 27-Jährige nach Einholen einer zweiten ärztlichen Meinung für den Kampf im Januar freigegeben. Rachael Ostovich wurde vor wenigen Wochen mit einem Bruch ihrer Augenhöhle ins Krankenhaus eingeliefert. Für diesen soll ihr Ehemann, der MMA-Kämpfer Arnold Berdon, verantwortlich sein, der wegen des Verdachts des versuchten Mordes verhaftet, wegen schwerer Körperverletzung unter Anklage gestellt wurde und sich in einer ersten Anhörung nicht schuldig bekannt hat.

Ostovich hat eine einstweilige Verfügung gegen ihn erwirkt. Nachdem die Vorfälle bekannt wurden, gab ihr Management bekannt, dass der geplante Kampf gegen Paige VanZant am 19. Januar in Brooklyn nicht steigen könnte. Wohl nicht in Absprache mit der Kämpferin.

„Sie wollte nie aus dem Kampf genommen werden“, wird ihr Manager zitiert. „Als das alles passiert ist, war es sehr emotional. Die Verletzungen waren so schwer, dass wir in Verbindung mit der emotionalen Lage entschieden haben, den Kampf abzusagen. Jetzt, wo sich alles wieder ein wenig regelt und auch ihre Schwellungen zurückgehen, hat sie eine zweite Diagnose eingeholt und es wird alles so klappen, dass sie kämpfen kann.“

Dana White bestätigte, dass der Kampf weiterhin im Programm steht und auch Paige VanZant äußerte sich dazu auf Twitter: „Der Kampf steht!!! Ich könnte nicht dankbarer sein @RachaelOstovich. Ja, wir gehen gegeneinander in den Krieg im Käfig, aber ich stehe an ihrer Seite in der Schlacht zuhause. Lass uns ein Feuerwerk abbrennen und diesen Leuten zeigen, wie stark wir sind. #GirlPower #UFC“