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Trainer: GSP kämpft vielleicht nie wieder

Georges St. Pierre (Foto: Florian Sädler)

Vergangene Woche legte Georges St. Pierre seinen UFC-Mittelgewichstitel nieder und begründete diesen Schritt mit gesundheitlichen Problemen. Glaubt man St. Pierres BJJ-Trainer John Danaher, könnte der Kanadier die Handschuhe sogar endgültig an den Nagel hängen.

„Das ist definitiv eine Möglichkeit“, sagte Danaher am Montag in der MMA Hour über ein mögliches Karriereende St. Pierres. „Ich will dazu nicht ja oder nein sagen, weil das nicht meine Entscheidung ist. Das ist eine ganz persönliche Entscheidung, die Georges treffen muss.“

St. Pierre kehrte im November nach vier Jahren Auszeit ins Octagon zurück und konnte Michael Bisping im Kampf um den UFC-Mittelgewichtstitel per Submission schlagen. Nur fünf Wochen nach dem Titelgewinn legte GSP den Gürtel wieder ab, da man bei ihm eine Darmerkrankung diagnostiziert hat.

„So wie ich das verstanden habe, benötigen die Medikamente für Colitis Ulcerosa sehr lange, um Effekte zu zeigen“, sagte Danaher. „So zwischen drei und acht Monate, bevor überhaupt irgendwelche Veränderungen bemerkbar werden. Wir müssen abwarten, wie er auf die Medikamente reagiert und basierend darauf wird die Entscheidung gefällt.“

Bis zu einem eventuellen Comeback werden also definitiv einige Monate vergehen. Damit bis dahin das UFC-Mittelgewicht nicht still steht, hat St. Pierre den Gürtel abgelegt. Interims-Champion Robert Whittaker wurde zum legitimen Titelträger der Gewichtsklasse hochgestuft und wird am 10. Februar seinen Gürtel gegen Luke Rockhold verteidigen.