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Tony Ferguson: „Ich bin immer noch der wahre 155-Pfund-Champion“

Ist Tony Ferguson der einzig wahre Champion? (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Im Kampf des Jahres sollten Khabib Nurmagomedov und Tony Ferguson bei UFC 223 aufeinandertreffen. Wenige Tage vor dem Event ließ der Interims-Champion Ferguson den Kampf jedoch platzen, da er sich am Knie verletzt hatte. Mit einer dominanten Leistung sicherte sich der Dagestaner daraufhin den Titel gegen den tags zuvor eingesprungenen Al Iaquinta. Trotz seines dadurch errungenen Status als offizieller UFC-Champion im Leichtgewicht, erkennt „El Cucuy“ Nurmagomedov nicht als solchen an. Er sieht sich noch immer als legitimen Weltmeister und will dies schnellstmöglich unter Beweis stellen.

„Der Arzt meinte, dass die Regenerationszeit bei dieser Prozedur irgendwo zwischen drei und sechs Monaten liegt, aber ich erhole mich schnell“, so Ferguson. „Wann auch immer Khabib seinen Arsch zurück bewegt, werde ich zurück sein.“

Ferguson konnte sich mit einem Sieg über Kevin Lee bei UFC 216 den Interims-Titel im Leichtgewicht sichern. Zu diesem Zeitpunkt war Conor McGregor noch der offizielle Weltmeister. Ihm wurde jedoch in dem Moment der Titel aberkannt, als Nurmagomedov gekrönt wurde. Bezüglich seines Status als Champion hatte Tony Ferguson folgendes zu sagen: „Die UFC hat angedeutet, dass mein Titel weg ist und Khabib der einzige 155-Pfund-Champion ist, aber die UFC hat offiziell nichts gegenüber meines Managements erwähnt. Was mich betrifft, bin ich immer noch der wahre 155-Pfund-Champion. Ich habe meinen Gürtel nie verloren“

Nurmagomedov erwähnte nach seinem Erfolg bei UFC 223, im November oder Dezember diesen Jahres ins Octagon zurückkehren zu wollen. Bis dahin wäre auch Ferguson wieder fit und somit eine der interessantesten Optionen für die erste Titelverteidigung des Russen. Obwohl Nurmagomedov kaum Probleme mit Al Iaquinta hatte, sieht Ferguson die Leistung des 29-Jährigen kritisch.

„Ich denke, dass Al Iaquinta einen tollen Job bei UFC 223 gemacht hat“, sagte „El Cucuy“. „Khabib sagt jetzt, dass er den Super Bowl gewonnen hat, nachdem er gegen die dritte Garde angetreten ist? Auf keinen Fall man. So viele Leute heben ihn auf ein Podest, aber ich sehe seine Schwächen. Nichts von dem, was er gemacht hat, hat mich beeindruckt.“