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Tony Ferguson hofft auf Poirier-Sieg: Ich will eine gute alte amerikanische Battle Royal!

Tony Ferguson (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Wenn am Samstag Khabib Nurmagomedov und Dustin Poirier die UFC-Titel im Leichtgewicht vereinen, wird einer ganz gespannt zusehen: Tony Ferguson. Der Amerikaner, selbst ehemaliger Interims-Champion der UFC, sollte der nächste in der Reihe der Herausforderer auf den Titel sein und wenn es nach ihm geht, gewinnt Poirier den Kampf in Abu Dhabi.

„Ich hoffe, dass Dustin ihn erwischt, ihn auf den Rücken wirft und ausschalten kann“, sagte Ferguson am Dienstag in einem Interview bei ESPN. „Ich will eine gute alte, amerikanische Battle Royal! Wenn es darauf ankommt, werden Khabib und ich unser Zeug regeln, vielleicht im Dezember. Egal, ob Dustin oder Khabib, ich will im Dezember in Las Vegas um den Titel kämpfen. Ich hoffe, die UFC macht es möglich.“

Im Gegensatz zum letzten Jahr, als Ferguson direkt vor dem Titelkampf gegen Anthony Pettis antrat, damit die UFC für den Fall der Fälle einen Ersatz für den Titelkampf parat gehabt hätte, steht Ferguson dieses Mal nur als Beobachter zur Verfügung, denn der Amerikaner will seine Titelchance nicht mit einem kurzfristig angenommenen Kampf riskieren, sondern sich richtig vorbereiten und auch den Fans eine Chance geben, sich richtig für seinen Titelkampf heiß zu machen.

„Erst einmal bin ich nicht der Ersatz für irgendjemanden“, so Ferguson weiter. „Ich habe zwölf Kämpfe in Folge gewonnen. Wir haben darüber gesprochen, aber ich bin nicht hier, um für jemanden die Reserve zu spielen. Ich habe einen Gürtel, zwölf Siege in Serie. Der nächste Kampf ist für den Titel! Der Kampf verdient ein volles Trainings-Camp und genug Zeit, damit die Fans dafür gehypet werden.“

Einen Kampf in der Zwischenzeit anzunehmen, kommt für Ferguson mittlerweile nicht mehr in Frage. „El Cucuy“ stand vor einem Jahr mit Anthony Pettis im Käfig, im Sommer besiegte er Donald Cerrone. Für ihn zählt nur der Titelkampf, auch ein Kampf gegen Conor McGregor reizt den 35-Jährigen derzeit nicht.

„Conor spielt keine Rolle mehr“, so Ferguson weiter. „Er ist wie eine Ex-Freundin. Ich habe aufgehört, mir da Gedanken zu machen. Er ist irrelevant geworden, daher habe ich aufgehört, mich um ihn zu kümmern. Und jetzt nennt er meinen Namen? Lass mich in Ruhe.“

Was nicht heißen soll, dass die Tür für den Iren zu ist. Nur muss McGregor erst einmal wieder einen Kampf gewinnen, wenn er eine Rolle im Titelrennen der UFC spielen will, da unterscheidet sich Fergusons Meinung nicht von denen der Konkurrenten Nurmagomedov oder Poirier.

„Ich kann mir vorstellen, dass Conor gegen den Verlierer des Titelkampfs zurückkehrt. Wenn, dann muss es richtig gemacht werden, die Rankings müssen eine Rolle spielen. Ich kämpfe als nächstes um den Titel. Wenn er den Verlierer vom Samstag besiegt, dann wer weiß, vielleicht gebe ich ihm eine Chance.“