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Tony Ferguson: Das Leichtgewicht langweilt mich.

Tony Ferguson (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Zwölf Siege in Folge, die längste Siegesserie in der Geschichte des UFC-Leichtgewichts, dabei Namen wie Rafael dos Anjos, Donald Cerrone, Edson Barboza, Kevin Lee und Anthony Pettis besiegt. Alles, was Tony Ferguson jetzt noch fehlt, ist ein Titel. Dann könnte es jedoch in eine andere Gewichtsklasse gehen, immerhin hätte er dann alles im Leichtgewicht erreicht.

„Wir kämpfen als nächstes um einen Titel, auf die ein oder andere Weise“, sagte Ferguson im Rahmen der UFC International Fight Week gegenüber MMAJunkie.com. „Superfights könnten interessant sein, wenn es Conor McGregor oder was anderes Gutes wäre, aber ich nehme natürlich den Sieger zwischen Khabib und Poirier oder kämpfe, falls einer von beiden ausfällt, direkt um den Titel.“

Ferguson hält sich also für den 7. September bereit, wenn Khabib Nurmagomedov und Interims-Champion Dustin Poirier die Titel vereinigen. Ferguson und Nurmagomedov sollten schon vier Mal aufeinandertreffen. Vier Mal kam es im Vorfeld der Begegnung zu Verletzungen oder kurzfristigen Absagen am Tag der Waage. Vielleicht klappt es ja, wenn Ferguson selbst der kurzfristige Ersatz ist, mit dem Duell der beiden. Danach könnte der Weg für den Amerikaner jedoch ins Weltergewicht führen, allerdings will sich Ferguson den Wechsel gut bezahlen lassen.

„Natürlich denke ich darüber nach“, so Ferguson weiter. „Leichtgewicht wird langsam langweilig. Ich habe jeden dort besiegt. Wenn sie mich ins Weltergewicht stecken wollen, komme ich zum Kassieren. Es ist schon witzig. Ich habe als Weltergewicht begonnen, ging runter ins Leichtgewicht und muss vielleicht wieder hoch. Aber das gehört einfach alles dazu, alles Teil des Spiels.“

Bis es soweit ist, dürfte es aber noch etwas dauern, denn die Prioritäten im Hause Ferguson sind klar: „Ich kann jeden bei 170 Pfund ausknocken, aber das wichtigste ist für mich derzeit einfach nur Khabib. Ich will diesen Gürtel!“