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TJ Dillashaw verlässt Team Alpha Male

TJ Dillashaw (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Es hatte sich angedeutet. Seit Monaten schwelte bereits der Konflikt zwischen Team-Alpha-Male-Gründer Urijah Faber und ex-Coach Duane Ludwig. Seit wenigen Wochen wird dieser Konflikt nun auch offen ausgetragen (GNP1.de berichtete). Inmitten dieser beiden Parteien: UFC-Champion TJ Dillashaw. Der einzige UFC-Champion von Team Alpha Male und gleichzeitig Musterschüler von Ludwig. Keine einfache Situation für Dillashaw, der nun seine Konsequenzen zieht und Team Alpha Male verlässt.

Stattdessen wird Dillashaw von nun an beim Elevation Fight Team in Denver im US-Bundesstaat Colorado trainieren. Dieses gehört zu den jüngeren MMA-Camps auf der Landkarte, hat mit Neil Magny oder Brandon Thatch und einigen weiteren Kämpfern jedoch bereits zahlreiche UFC-Kämpfer im Kader. Mit Dillashaw stößt nun jedoch der erste Champion zum Team hinzu.

Nur an den neuen Trainern und der Nähe zu Duane Ludwig liegt der Wechsel jedoch nicht, denn im Gegensatz zum Team Alpha Male verfügt das Elevation Fight Team mit dem Supplement-Hersteller MusclePharm über einen Team-Sponsor, der nun auch Dillashaw finanziell unterstützt. In Zeiten des Reebok-Deals kein schlechter Schachzug.

„Das Elevation Fight Team kam auf mich zu und sie wollen mich gut dafür bezahlen, dass ich dort trainiere,” so Dillashaw. „Sie haben mir angeboten, mich fürs Training zu bezahlen, anstatt dass ich dafür bezahlen muss. Dieser Sport wächst so schnell, dass ich der Meinung bin, dass es so sein sollte. Wir sind Profi-Sportler, aber als College-Ringer wurde ich besser behandelt. Beispielsweise hatte ich jederzeit einen Physiotherapeuten bei der Hand, als ich noch an der Uni war. MMA ist noch nicht so weit.”

Bereits in der Vergangenheit hatte Dillashaw für seine Training Camps mitunter auf die Dienste des Elevation-Teams zurückgegriffen, musste dabei aber hohe Kosten auf sich nehmen und stetig zwischen Sacremento und Denver hin und her pendeln. Nun steigen nicht nur die Einnahmen, sondern auch die Ausgaben sinken.

„Jeder andere in meiner Situation würde das Gleiche tun. Die Karriere ist sehr kurz. Ich muss das tun, was für mich am besten ist. Ich muss das tun, was für meine Karriere am besten ist und sicherstellen, solange wie möglich an der Spitze zu bleiben. Ich kann nicht ewig kämpfen. Ich muss kämpfen, meine Zukunft absichern und entscheiden, was ich mir meinem Leben tun will. Das ist eine großartige Möglichkeit für mich.”