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TJ Dillashaw: „Die UFC behandelt uns wie Angestellte, aber ohne die Vorteile“

TJ Dillashaw ist sauer (Florian Sädler/GNP1.de)

Sowohl für den Ausrüster-Vertrag mit Reebok als auch die Zusammenarbeit mit der US Anti Doping Agentur (USADA) musste die UFC zuletzt einiges an Kritik einstecken, nicht zuletzt von ihren eigenen Athleten. Nun meldete sich der Ex-Champion im Bantamgewicht, TJ Dillashaw, zu Wort, und beklagte die hohe Erwartungshaltung seines Arbeitgebers.

„Sie behandeln uns wie Angestellte, aber sie geben uns nicht die Vorteile von Angestellten“ so Dillashaw. „Es ist verrückt, wenn man darüber nachdenkt. Wir müssen immer sagen, wo wir gerade sind, damit uns die USADA testen kann. Aber wir bekommen keine Gesundheitsvorteile. Es ist ziemlich verrückt, dass wir getestet werden. Man muss immer sagen, wo man ist und was man macht. Das hört sich nach einem Angestellten an, nicht einem Vertragspartner. Sie können einem Vertragspartner nicht vorschreiben, was er tun soll und wo er zu sein hat. Dieses ganze Doping-Ding ist einfach verrückt. Außerdem müssen wir Reebok tragen und viele andere Sachen machen. Sie behandeln uns wie Angestellte, aber ohne die Vorteile.“

Durch die kürzlich eingeführten Doping-Regularien müssen die Kämpfer zu jedem Zeitpunkt angeben, wo sie sich im Moment befinden. Sollten sie dies verpassen, kann dies zu einer Sperre führen. Auch die Handhabung des Verkaufes der UFC durch Zuffa LLC ist Dillashaw ein Dorn im Auge. Die Athleten wurden erst über den 4 Milliarden Dollar schweren Geschäftsabschluss informiert, nachdem bereits wochenlang in den Medien darüber spekuliert worden war.

„Die UFC lässt uns komplett im Dunkeln“ sagte „Killashaw“ im Gespräch mit Team Alpha Male Radio. „Sie sagen uns, dass sie nicht verkaufen, wenn schon jeder weiß, dass sie verkaufen. Jeder weiß es schon, aber sie wollen uns immer noch weiß machen, dass die UFC nicht verkauft wird. Sie warten einfach bis zur letzten Minute.“

Die wachsende Unzufriedenheit der Kämpfer könnte in strukturellen Veränderungen innerhalb der Athleten münden. Eine mögliche Option ist die Gründung einer Gewerkschaft. Diese wird jedoch niemals mit Dana White verhandeln, mein Dilllashaw.

„Dana und Lorenzo und diese Typen sind nicht dumm. Die werden das Schiff verlassen, wenn es zu einer Gewerkschaft oder einer Klage kommt.“