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Tate über Holm: Trotz Freundschaft hauen wir uns auf die Fresse!

Miesha "Cupcake" Tate

Fehden im Kampfsport bringen das Blut bei Athleten sowie Fans zum Kochen. Das Drama vor dem Kampf sorgt in vielen Fällen für größeres Interesse und bessere Einschaltquoten. Dass es in Begegnungen zwischen Freunden auch ohne Hass-Faktor zur Sache gehen kann, bekräftigt Miesha Tate. Die US-Amerikanerin wird bei UFC 197 am 5. März gegen Championesse Holly Holm um das Gold im Bantamgewicht antreten (GNP1.de berichtete). In der MMAHour äußerte sie sich zum Titelduell und zur Freundschaft mit Holm.

Beide Kämpferinnen kennen sich seit längerem, pflegen ein freundschaftliches Verhältnis und sind u.a. zusammen in dem Film „Fight Valley“ zu sehen (GNP1.de berichtete). Bei UFC 197 steigen sie gegeneinander ins Octagon, bisher ganz ohne Animositäten. Kein Nachteil, wie Tate erklärte: „Es ist erfrischend gegen jemanden zu kämpfen, den man mag. Wir werden uns auch so auf die Fresse hauen, sobald sich die Tür im Octagon schließt. Niemand wird sich zurückhalten oder weniger aggressiv zur Sache gehen, das Leder wird fliegen.“

Tate verspricht besonders jenen Fans, die eine kameradschaftliche Begegnung befürchten, dass sie genau das Gegenteil erwarten können: „Den Leuten, die glauben, dass es ein freundschaftlicher und langweiliger Kampf wird, sage ich: Ich komme, um den Gürtel zu erkämpfen. Da ist es mir völlig egal, ob ich jemanden mag. Das wird meine Leistung nicht beeinträchtigen. Ich werde diesen Gürtel gewinnen!“

Die frühere Strikeforce-Championesse stand bereits 2013 im UFC-Titelkampf, unterlag dort allerdings Ronda Rousey durch Armbar. Holm gewann das Gold durch K.o. gegen Rousey und verteidigt den Titel erstmals bei UFC 197 am 5. März in Las Vegas.