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Stipe Miocics Manager: „Nehmt Werdum den Titel ab, wenn er nicht kämpfen will!”

Ist das Lachen vergangen: Stipe Miocic (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Gestern schockte Fabricio Werdum die MMA-Welt mit seiner verletzungsbedingten Absage des Kampfs bei UFC 196 (GNP1.de berichtete). Dieser ging einen Tag zuvor die Bekanntmachung Cain Velasquez' zuvor, der ebenfalls wegen einer Rückenverletzung ausfiel (GNP1.de berichtete). Größter Verlierer dieser Geschichte (neben den Fans): Stipe Miocic. Der 33-Jährige wäre nur zu gerne für Velasquez eingesprungen, wurde sogar offiziell als Ersatz verkündet, nur um mit anzusehen, wie ihm die Titelchance erneut durch die Finger glitt. Wenn es nach Miocics Management geht, bleibt die Posse um UFC 196 jedoch nicht ohne Konsequenzen.

In einer Stellungnahme gegenüber den Kollegen von MMAJunkie.com äußerte ein frustrierter Greg Kalikas, Stipe Miocics Manager, die Forderung, Werdum den Titel abzuerkennen:

„Wenn man der Champion und gesund genug zum Kämpfen ist, aber den Kampf gegen einen bestimmten Gegner ablehnt, sollte man seinen Titel verlieren. Ich verstehe, wenn man wirklich verletzt ist und nicht gegen Velasquez antreten kann, das ist das eine. Aber fit genug für einen Herausforderer zu sein und gleichzeitig einen anderen Herausforderer mit zwei Wochen Vorbereitung abzulehnen, dann ist man kein richtiger Champion in meinen Augen. Wenn das der Fall ist, sollte die UFC ihm den Gürtel abnehmen!”

Fabricio Werdum hatte in seiner Stellungnahme angegeben, an einer Rückenverletzung sowie einem angebrochenen Zeh zu leiden, Sparring sei unmöglich. Allerdings wäre er ohne den kurzfristigen Wechsel von Cain Velasquez zu Stipe Miocic bei UFC 196 in den Käfig gestiegen. Dieser Aussage folgte jedoch ein Dementi und Hinweis auf einen Fehler in der Übersetzung des Zitats, Werdum sei zu verletzt, um bei UFC 196 anzutreten.

Eine offizielle Stellungnahme der UFC steht in dieser Angelegenheit noch aus, die Angelegenheit bleibt weiter undurchsichtig. Auch für Kalikas: „Ich kenne die Fakten nicht, ich gebe das wieder, was ich bisher gehört habe. Aber falls das der Fall ist, ist das peinlich.”