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Sean O’Malley für 6 Monate gesperrt, ab März wieder einsatzbereit

Sean O'Malley (Foto: ZUFFA LLC)

Sean O’Malley kann am 6. März wieder kämpfen. Das amerikanische Bantamgewicht erhielt von der Kommission Nevadas eine sechsmonatige Sperre aufgebrummt, die rückwirkend zum 6. September ausgesprochen wurde.

Eigentlich sollte Sean O’Malley am 6. Oktober bei UFC 229 in den Käfig steigen. Wie der 24-Jährige jedoch zu Beginn der Fight Week bekanntgab, wurde sein Kampf gestrichen, weil er unter Dopingverdacht stand. Da die USADA seit wenigen Wochen nur dann Dopingverstöße veröffentlicht, wenn der Fall abgeschlossen und ein Urteil gefällt wurde, um voreilige Verdächtigungen zu vermeiden, nahm O’Malley das selbst in die Hand und informierte seine Fans vom USADA-Verfahren.

Das Bantamgewicht erhielt am 6. September, also einen Monat vor dem geplanten Kampf gegen José Quinones USADA-Besuch im Training. Bei der entnommenen Probe wurde eine geringe Dosis des verbotenen Mittels Ostarine gefunden. Allem Anschein nach konnte der Amerikaner nachweisen, dass er den Stoff nicht wissentlich aufgenommen hat. So entgeht er einer möglichen Sperre von zwei Jahren für den ersten Verstoß und wird nur sechs Monate lang suspendiert. O’Malley kann somit ab dem 6. März wieder kämpfen.

Der Amerikaner ist in zehn Kämpfen noch ungeschlagen und hätte nach Siegen über Terrion Ware und mit gebrochenem Fuß gegen Andre Soukhamthath seinen dritten UFC-Kampf bestreiten sollen. Nun verschiebt sich der dritte Kampf bis ins Frühjahr 2019.