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Ryan Jimmo nach Streit überfahren, verstirbt mit 34 Jahren

Ryan Jimmo (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Ryan Jimmo ist tot. Wie das kanadische Medium CBC News berichtet, wurde der frühere UFC-Kämpfer in der Nacht von Sonntag auf Montag nach einem Streit auf einem Parkplatz in seiner kanadischen Wahl-Heimstadt Edmonton absichtlich überfahren. Der Kanadier verstarb wenige Stunden später im Krankenhaus an den Folgen. Jimmo wurde nur 34 Jahre alt.

Ein Streit unter Autofahrern. Etwas, das alltäglich überall auf der Welt passiert. Im kanadischen Edmonton endete er tödlich. Wie Augenzeugen berichten, kam es in der vergangenen Nacht vor der H20 Lounge in Edmonton zu einem Streit auf dem Parkplatz zwischen Ryan Jimmo und dem Fahrer eines weiteren Autos. Jimmo verließ sein Fahrzeug, lief auf das andere Auto zu und klärte die Situation scheinbar.

Als sich der Kanadier jedoch auf dem Rückweg zu seinem Auto befand, beschleunigte das andere Auto plötzlich, überfuhr ihn und flüchtete vom Unfallort. Jimmo wurde sofort in ein nahes Krankenhaus gebracht, konnte allerdings nicht mehr gerettet werden und verstarb kurze Zeit später an den Folgen. Ob es zwischen Jimmo und den Tätern eine Beziehung gab, konnte die örtliche Polizei bisher noch nicht feststellen. Derzeit wird nach den Tätern und dem Tatfahrzug gefahndet.

Ryan Jimmo konnte nach einer Debüt-Niederlage in der Folge 16 Kämpfe in Folge gewinnen und sich mit Siegen über Rameau Thierry Sokoudjou, Emmanuel Newton oder Zak Cummings für die UFC qualifizieren. Dort konnte er dann zwar nur noch drei seiner sieben Duelle für sich entscheiden, erlitt dabei allerdings wiederholt Verletzungen im Kampf. So etwa eine Knieverletzung gegen Jimi Manuwa und einen gebrochenen Arm gegen Ovince St. Preux.

Nach einer Niederlage gegen Francimar Barroso wurde er vergangenes Jahr entlassen und stand seither nicht mehr im Käfig. Jimmo hält gemeinsam mit Chan Sung Jung den Rekord für den schnellsten UFC-Knockout. Gegen Anthony Perosh benötigte er nur sieben Sekunden.