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Rousey: Ich bin bereit zu sterben, sie nicht!

"Rowdy" Ronda Rousey. (Foto: Marcus Schmidli/Groundandpound.de)

Bei UFC 170 wird UFC-Geschichte geschrieben. Am 22. Februar treffen zwei Olympia-Medaillengewinnerinnen im Octagon aufeinander. UFC-Championess Ronda Rousey gewann Bronze im Judo bei den Olympischen Spielen 2008 in Beijing. Ihre Titelherausforderin Sara McMann gewann ihrerseits Silber, bei der 2004-er Olympia in Athen. Im MMA sind beide US-Amerikanerin ungeschlagen und stehen nun im Hauptkampf des Abends. Die Titelträgerin im Bantamgewicht sprach über ihre Gegnerin vor dem Aufeinandertreffen und war überzeugt davon die bessere Kämpferin zu sein.

„Sie ist eine gute Kämpferin und ebenso wie ich sehr athletisch“, erklärte die 27–jährige Rousey. „Ich denke jedoch, dass ich eine größere Kriegerin bin, als sie es ist. Der Titel ist ihr nicht so wichtig wie mir. Sie hat ein Kind zu Hause, zu dem sie jeden Tag zurückkehrt. Ich habe das nicht. Ich bin bereit [im Octagon] zu sterben, sie nicht.“

Entschlossene Worte der jungen Athletin, die bereits im Vorfeld mit Kritik zu kämpfen hatte, bezüglich ihrer Vorbereitung. Sie spielte in den Kinoblockbustern Fast & Furious 7 und The Expendables 3 mit (GnP berichtete).

„Ich habe vor meinem letzten Kampf mit Absicht zwei Kinofilmrollen angenommen, damit ich es mir selbst schwieriger mache, durch diese Ablenkung. Noch mehr Leute haben an mir gezweifelt, doch ich habe trotzdem gewonnen. Wenn ich Sara am Samstag besiege, werden sich die Zweifler neue Kritikpunkte einfallen lassen, doch auch das wird mich nicht aufhalten.“

Des Weiteren äußerte sich Rousey über ihre Zukunft, die ihrem Wunsch zufolge in Hollywood stattfinden wird: „Wenn ich nicht erfolgreich im Kampfsport wäre, würde es keine Filmrollen für mich geben. Niemand würde sich für mich interessieren. Es gibt eine Menge Actionstars und eine Menge UFC-Champions. Noch nie gab es beides parallel. Viele zweifeln an mir, aber ich werde euch beweisen, dass das geht. Die Zweifler motivieren mich nur noch mehr mein Ziel zu verfolgen.“

Über die Octagon-Abstinenz ihrer Kontrahentin hatte die Weltmeisterin auch einiges zu sagen: „So etwas würde im Boxsport nie passieren, dass jemand nach einer zehnmonatigen Auszeit einen Titelkampf bekommt. Der bei ihr vorhande Ringrost wird sicher ein Vorteil für mich sein. […] Ich arbeite nicht an den Stärken meiner Gegner, sondern daran meine Fehler auszumerzen. Je mehr der Fokus darauf gerichtet ist, desto weniger kann ich in Gefahr geraten.“

Heute Nacht zeigt sich, ob Rousey in Gefahr gerät, oder ob sie den elften Erfolg in Folge einfahren kann, möglicherweise wieder durch Armbar, wie all ihre Siege zuvor.

UFC 170 ist für Zuschauer aus Deutschland kostenlos auf www.ufc.tv als Livestream verfügbar.