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Rousey gegen Cyborg bei UFC 194 im Dezember?

Ronda Rousey und Cristiane Justino (Fotos: Marcus Schmidli/GNP1.de & Michael Dunn/Creative Commons)

Seit Jahren träumen Fans vom wohl größten Kampf im Frauen-MMA. Die Rede ist vom Duell zwischen UFC-Championesse „Rowdy“ Ronda Rousey und Invicta FC-Titelträgerin Cristiane „Cyborg“ Justino. Das größte Hindernis bislang: Die Brasilianerin müsste vom Feder- ins Bantamgewicht wechseln, um die Begegnung möglich zu machen. Das „Problem“ könnte bis Dezember gelöst werden, erklärte das Team von Justino.

Ronda Rousey gibt den Ton im Octagon an, wie keine andere Athletin vor ihr. Unbesiegt in 12 Profikämpfen, die sie allesamt vorzeitig für sich entschied, lässt sie keinen Zweifel daran, die wohl beste MMA-Kämpferin ihrer Generation zu sein. Justino stellt dies infrage und sieht sich als dominanteste Athletin im Frauen-MMA. Es fällt schwer ihr zu widersprechen, schließlich wurde die 30-Jährige in ihren 16 Kämpfen nur einmalig besiegt, und zwar in ihrem Debüt vor zehn Jahren, seitdem gewann sie alle Duelle, den Großteil durch brachiale Knock-outs. Lediglich zweimal musste sie über die Zeit gehen.

In mehreren Wortgefechten zwischen beiden Kontrahentinnen, warf Rousey Justino u.a. vor, das Gewicht absichtlich nicht abkochen zu wollen: „Sie wartet doch nur solange, bis sie die richtige Summe angeboten bekommt für diesen Kampf, in dem sie von mir vermöbelt werden wird. Es geht nicht um das Gewicht, es geht nur ums Geld. Sie hat das Federgewicht vollgepumpt mit Steroiden abgekocht, wieso sollte sie ohne Stoff nicht ins Bantamgewicht gehen können? Sie weiß, dass sie niemand sehen will und sie Tickets verschenken muss. Wir warten darauf, dass sie merkt, dass sie den Kampf gegen mich braucht und ihr die Zeit davonrennt, bevor ich meine Karriere beende. Sollte sie es nicht tun, wird sie nie genug Geld verdienen, um selbst in den Ruhestand zu treten. Ich würde ihr gerne in meinem Abschiedskampf in den Hintern treten.“

Jetzt gab Cyborgs Ernährungsberater George Lockhart bekannt, dass das Gewichtsproblem gelöst werden kann. Seiner Aussage zufolge wird  Justino das geforderte Gewicht in vier bis sechs Monaten erreichen können, was ein Duell im Dezember, bei UFC 194, gegen Rousey möglich machen könnte.

„Wenn die UFC will, dass sie am 12. Dezember kämpft, wäre es zwar eng, aber sie wäre definitiv in der Lage die 61 Kilogramm zu machen“, so Lockhart. „Viele Kämpferinnen haben weder die Athletik, noch die Kondition oder die richtige Mentalität für so ein Vorhaben. Justino hat all das und ich sehe das Vorhaben als kein großes Problem an.“

Jetzt bleibt es abzuwarten, wie die Offiziellen der UFC entscheiden. Als nächste Kontrahentin für Rousey ist zunächst Miesha Tate vorgesehen. Ob Justino danach ihre Chance bekommt, oder vorher ein Aufbaukampf im UFC-Debüt bestreiten muss, bleibt abzuwarten.