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Rousey-Coach: Rücktritt bisher "nicht geplant"

Ronda Rousey (Foto: YouTube)

Als UFC-Superstar Ronda Rousey bei UFC 207 in nur 48 Sekunden von Champion Amanda Nunes K.o. geschlagen wurde, waren ihre Kritiker sich sicher: Die sehen wir nicht wieder! Rouseys Coach Edmond Tarverdyan dementierte nun jedoch Rücktrittsgerüchte.

"Es ist alles in Ordnung, es gibt noch keine Pläne (für einen Rücktritt)", so Tarverdyan auf die Frage hin, wie es nun, nach ihrer zweiten Niederlage in Folge, für Rousey weitergehen wird.

Die zuvor ungeschlagene UFC-Titelträgerin ging im November 2015 gegen Kickbox- und Box-Weltmeisterin Holly Holm schwer K.o. und musste ihren Gürtel abgeben. An dieser ersten Karriereniederlage hatte sie schwer zu kauen, trug sich gar mit Selbstmordgedanken. Es dauerte 13 Monate bis sie wieder in den Käfig zurückkehrte.

Bei UFC 207 wollte Rousey sich ausschließlich auf ihr Comeback konzentrieren, blendete Medientermine völlig aus. Doch Champion Amanda Nunes überrollte sie in nicht einmal einer Minute - die zweite K.o.-Niederlage in Folge für die einstige Regentin der Gewichtsklasse.

Kritiker vermuteten in dem Kampf deshalb den letzten Octagon-Auftritt Rouseys, sogar ihre Mutter - einst selbst erfolgreiche Judoka - riet ihr, aufzuhören. Doch das hat die Judo-Bronzemedaillengewinnerin der Olympischen Spiele von 2008 offenbar noch nicht vor.

Rousey selbst hatte vor einigen Tagen in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, sich nun etwas Zeit nehmen und über ihre Zukunft nachdenken zu wollen. Für ihre Fans heißt es also weiterhin abwarten - und hoffen.