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Ronda Rouseys Trainer: Holm war im Stand nicht besser

Edmond Tarveryan

Ronda Rousey musste am Wochenende bei UFC 193 die erste Niederlage ihrer MMA-Karriere einstecken. Gegen Holly Holm konnte die sonst so dominante Championess kaum etwas anrichten und wurde schließlich in der zweiten Runde mit einem krachenden Head Kick ins Land der Träume geschickt. Ihr Trainer Edmond Tarverdyan äußerte sich im Anschluss zum Kampf.

„Ich würde nicht sagen, dass Holm im Standkampf die bessere war, aber ich muss mir das noch einmal anschauen“, sagte Rouseys Coach gegenüber ESPN. „Aber wir wissen ja, dass das kein reiner Standkampf war. Wir wissen, dass Ronda clever genug ist, den Kampf dahin zu bringen, wo sie am besten ist und das hat sie auch getan. Holly hat einen Armbar-Versuch gestoppt und ein paar Takedowns abgewehrt. Sie hat gute Arbeit geleistet.“

Holm brachte gegen Rousey 38 Kicks und Schläge ins Ziel, bei einer Trefferquote von 71 Prozent. Rousey selbst konnte Holm nur mit 26 Prozent ihrer Schläge treffen, das entspricht 21 Stück.

„Der Plan war es, Druck auszuüben“, sagte Tarverdyan. „Wir wussten, dass Holly Holm die Distanz halten wollen wird. Also mussten wir antäuschen, um in die Nahdistanz zu kommen und um am Käfig richtig Druck auszuüben. Darüber haben wir im Vorfeld geredet, doch Holly Holm hat sich gut bewegt und ist ruhig geblieben.“

Nach knapp einer Minute in der zweiten Runde konnte Holly Holm schließlich den alles entscheidenden Head Kick ins Ziel bringen und den UFC-Bantamgewichtstitel der Frauen an sich reißen. Nun will sich Rousey erst einmal eine Pause gönnen. 

„Ronda hat sich bei mir entschuldigt und ich sagte ihr, sie sei noch immer die beste und wir würden uns über die Zukunft unterhalten, wenn sie sich erholt hat“, so Tarverdyan. „Das Mädchen braucht jetzt natürlich eine Pause. Es ist nicht leicht mit all dem umzugehen. Sie braucht Zeit zur Erholung und danach schauen wir, was das Beste für ihre Karriere ist.“