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Ronda Rousey: „Ich bin immer noch die beste Kämpferin der Welt.“

Ronda Rousey (Foto: ZUFFA LLC)

Die MMA-Welt blickt am 30. Dezember aufs Kampfsportmekka Las Vegas. Dort wird am morgigen Freitagabend die Rückkehr von „Rowdy“ Ronda Rousey mit Spannung erwartet. Die frühere UFC-Titelträgerin bekommt nach einer 13-monatigen Auszeit die Chance direkt wieder um das Gold der weltweit größten MMA-Organisation zu kämpfen und trifft auf Bantamgewichtschampionesse Amanda Nunes.

Rousey sprach vor ihrem Comeback über ihre Karriere und legte offen, dass ihr die einzige Niederlage in ihrer sonst lupenreinen und beeindruckenden Laufbahn schlaflose Nächte bereitet hatte: „Ich trauere immer noch darüber, dass ich nicht alle Duelle gewinnen konnte. Ich wäre gerne diese ungeschlagene Kämpferin. Ich muss aber akzeptieren, dass ich das nicht bin. Ich musste diese Stationen der Akzeptanz durchlaufen, um meinen Optimismus zu erneuern. Ich kehre zurück für die Leute, die an mich glauben. Alles was ich mir in meinem Leben erarbeitet habe ist davon abhängig. All das steht auf dem Spiel.“

Wie man anhand ihrer Worte merkt, lastet viel Druck auf Rousey, die, wie sie bereits in früheren Interviews erklärte, als unbesiegte Kämpferin abtreten wollte. Mit dem Druck will die 29-Jährige positiv umgehen, sich dadurch motivieren und sich wieder zur Titelträgerin krönen.

„Kämpfen ist mein Leben“, so Rousey. „Ich muss es wieder tun. Ich werde es allen beweisen. Der Druck ist sehr hoch, aber anders als vorher. Ich bin immer noch die beste Kämpferin der Welt.“

Die US-Amerikanerin trat das letzte Mal im November 2015 auf. Bei UFC 193 musste die damals ungeschlagene Judo-Olympionikin eine schwere K.o.-Niederlage gegen Holly Holm einstecken. Seitdem war Rousey nicht mehr in Aktion.